Abseits des Massentourismus: den Norden von Peru entdecken!

Du willst Peru über die typischen Touristenpfade hinaus entdecken und abseits des Massentourismus wandeln? Dann können wir dir nur eins empfehlen: ab in den Norden von Peru! Wir haben in diesem Artikel alle unsere Highlights im Norden von Peru und natürlich auch unsere Peru Norden Reiseroute für dich zusammengefasst.

Warum wir überhaupt im Norden von Peru gelandet sind? Die Frage ist relativ einfach zu beantworten. Wir sind während unseres sechsmonatigen Sabbaticals von Ecuador mit dem Bus nach Peru eingereist. Dabei hat sich ein erster Stopp im Küstenort Mancora geradezu angeboten. Viel wichtiger ist allerdings, dass uns im Rückblick nichts Besseres hätte passieren können. 

Und daher ist der Zufall sicher nicht der singuläre Grund, wieso du Perus Norden bereisen solltest. Die Region hat super, super viel zu bieten und ist, anders als der mit vielen bekannten Sehenswürdigkeiten gespickte Süden, eher abseits des Massentourismus anzusiedeln. Daher wollen wir dir in diesem Artikel unbedingt unsere Reiseroute im Norden Perus und unsere Peru Norden Highlights verraten. Wir teilen mit dir die die besten Tipps und Tricks für eine unvergessliche Zeit abseits des peruanischen Massentourismus.

Wie bereits erwähnt, haben wir den Norden von Peru im Rahmen unseres Sabbaticals und während unserer Peru Rundreise besucht. Der Norden von Peru war dabei der erste von vielen Stopps auf unserer sechswöchigen Peru Reiseroute.

Ab in den Norden von Peru: deine Anreise ins Andenland

Wir sind in den Norden Perus über Land und von Ecuador aus mit dem Bus eingereist. Im März 2022 war das nur mit einem einzigen Busunternehmen (CIFA Internacional) möglich. Das dürften allerdings noch Covid-Nachwehen gewesen sein. Dieser Tage solltest du eine breiter gefächertes Angebot vorfinden.

Anreise mit dem Bus: direkt aus Ecuador nach Peru

Grundsätzlich läuft das Ganze aber, vollkommen unabhängig vom Anbieter, immer ähnlich ab. Morgens oder nachmittags geht die Reise vom ecuadorianischen Guayaquil aus los. Ziel ist der erste größere peruanische Ort hinter der Grenze: Tumbes. Wir hatten unsere Bustickets bereits am Tag vorher gekauft, da – zumindest damals mit nur einem Anbieter – die Busse voll und die Plätze begrenzt waren. Sicher ist sicher.

Die reine Fahrzeit schlägt bei diesem Trip auch nur mit gut sechs bis sieben Stunden zu Buche. Da bei uns aber die eigentliche Grenzüberschreitung schon über zwei Stunden gedauert hat und wir von Tumbes noch gut 1,5 Stunden weiter nach Máncora gereist sind, kamen wir, nach einem Start um ca. 10 Uhr morgens, erst nach 11 Stunden Reisezeit an unserem Ziel an.

Von langen Schlagen, IT-Problemen und der Gunst der Dänen: willkommen in Peru!

Du fragst dich, warum alleine für die Ausreise aus Ecuador und dir Einreise nach Peru über zwei Stunden kostbarer Zeit drauf gegangen sind? Sagen wir mal so: der Prozess ist vielleicht mit einer ewig langen Schlange für die Ausreise und einer zweiten für die Einreise (obwohl die Schalter DIREKT nebeneinander sind) nicht ganz optimal. Bei uns kamen dann noch IT-Probleme hinzu. Diese haben, neben der zeitlichen Verzögerung, auch noch eine latente Angst bei Nina verursacht, niemals offiziell nach Peru eingereist zu sein. Und wer weiß, was mit Menschen, die nie offiziell angekommen sind bei der Ausreise passiert…?

Irgendwann war aber auch diese Odyssee geschafft und wir erreichten uns Zwischenziel Tumbes und damit den ersten Orten im Norden Perus. Doch unsere Reise sollte hier noch nicht zu Ende sein. Glücklicherweise konnten wir aber unseren eigentlichen Plan, im lauten Getümmel einen Bus oder ein Taxi zu finden, dass uns zu einem fairen Preis weiter nach Máncora transportiert, absehen. Für 10 USD und nach einer mehr oder weniger demokratischen, öffentlichen Abstimmung einer dänischen Jugendgruppe wurde entschieden, dass wir dem privaten Transport der Gruppe für die nächsten 1,5 Stunden beiwohnen durften. 

Und dann war es endlich geschafft: angekommen in Perus Norden.

P.S.: Die Ausreise aus Peru hat ganz wunderbar funktioniert und Ninas Sorgen haben sich nicht bestätigt…

Anreise mit dem Flugzeug: aus Europa nach Peru

Solltest du nicht wie wir aus einem der Nachbarländer nach Peru einreisen, sondern aus Deutschland, Europa oder vermutlich fast jedem anderen Ort auf der Welt, bietet sich natürlich der Transport mit dem Flugzeug an. 

Solltest du aus Deutschland anreisen, gibt es aus einigen Städten Direktflüge nach Lima(*). Hier lohnt sich wie immer der Preisvergleich. Oftmals lohnt es sich auch zu checken, ob ein Umsteigen in Amsterdam (mit KLM) oder in Madrid (mit Iberia) preislich Sinn macht. 

Weiterreise in den Norden von Peru

Hast du es dann einmal nach Lima geschafft, musst du lediglich noch einen Weg finden, in den Norden von Peru zu gelangen Dafür bietet sich in erster Linie das gut ausgebaute peruanische (Fern-)Busnetz an. Von Lima aus gibt es unkompliziert Verbindungen nach Máncora, Trujillo oder Huaraz

Solltest du nicht zu viel Zeit haben oder andere Fortbewegungsmittel bevorzugen, lohnt es sich, den Flugplan zu checken. Huaraz und Trujillo haben außerdem kleine (Inlands-) Flughäfen, die regelmäßig angeflogen werden.

Hast du es einmal dorthin geschafft, kann deine Zeit mit allen Peru Norden Highlights beginnen.

Was du sonst noch über den Norden von Peru wissen solltest

Vorher wollen wir dir aber noch einen kleinen Überblick über alles, was du sonst noch für eine tolle Zeit in Peru wissen solltest, geben. Wir beantworten dir Fragen rund um die Fortbewegung im Norden Perus und alles, was auf deiner Packliste auf keinen fehlen sollte.

Fortbewegung: so kommst du auf deiner Reiseroute im Norden Perus von A nach B

Zwischen den einzelnen Orten auf deiner Peru Norden Reiseroute kannst du dich am besten mit dem supergut ausgebauten Busnetz des Andenlandes fortbewegen. Leider gibt es in Peru keine allgemeine Suchmaschine für die verschiedenen Busrouten. Aus diesem Grund haben wir meistens auf rome2rio.com zurückgegriffen und uns erste Informationen geholt. Anschließend haben wir dem Büro der infrage kommenden Busunternehmen in unserem aktuellen Aufenthaltsort einen Besuch abgestattet. Hier kannst du normalerweise dann auch direkt deine Tickets kaufen.

Wichtig: immer den Reisepass dabei haben, da du diesen für den Kauf der Tickets benötigst.

Viele weitere Infos, unter anderem auch zur Fortbewegung an den einzelnen Ort selbst, haben wir dir auch hier in unserem Peru Backpacking Artikel gegeben.

Packliste: das brauchst du für dein Abenteuer im Norden von Peru

Neben der Fortbewegung vor Ort ist natürlich auch der Inhalt deines Backpacks oder Rucksacks enorm wichtig, um alle Highlights im Norden Perus genießen zu können.

Daher haben wir für dich unsere ultimative Backpacking Packliste für dich zusammengestellt, die auch auf deiner Peru Norden Reiseroute sehr hilfreich sein dürfte.

Wenn es ans Backpacking geht, ist die Auswahl eines guten Rucksacks besonders wichtig. Größe und Passform sollten gut zu dir passen. Wir setzen beide auf Modelle von Osprey, die uns schon durch die halbe Welt begleitet haben. Beide Rucksäcke bestechen durch hohe Qualität, genügend Platz und ein angenehmes Tragegefühl mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten.

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Neben unsere Rucksäcken haben wir einiges weiteres an Ausrüstung dabei. Auf was wir nicht verzichten wollen, verraten wir dir hier.

Unsere Backpacking Packliste
Das muss mit

Ausüstung

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  • Tape, Klebstoff, Kabelbinder

Technik & Co.

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Zusätzlich zu dieser Ausstattung ist es uns besonders wichtig, gutes Schuhwerk dabei zu haben. Neben einem gemütlichen Sneaker lieben wir unsere Keine Produkte gefunden.(*) – ohne sie fahren wir nirgendwo hin!
Bei Sneakern setzen wir auf schicke Modelle von Columbia. Die sehen nicht nur gut aus und sind gemütlich, sondern auch noch Wasserdicht. Malte nutzt den Keine Produkte gefunden.(*), während Nina die Keine Produkte gefunden.(*) trägt.

Auf geht’s: unsere Peru Norden Reiseroute

Nun wollen wir aber endlich etwas konkreter zu unseren Peru Norden Highlights und unserer fantastischen Zeit vor Ort kommen. Wir haben im Norden des Andenlandes drei Orte besucht und waren insgesamt knapp zehn Tage in Máncora, Trujillo und Huaraz unterwegs. Wenn wir ganz ehrlich sind, hätten wir im Nachhinein vermutlich sehr gerne mehr Zeit dort verbracht.

Máncora: Lässige Surfervibes und viel Entspannung im Norden von Peru

Von unserer Anreise nach Máncora und damit dem ersten Abenteuer auf unserer Peru Norden Reiseroute hast du ja gerade schon gehört. Daher wollen wir dir nun mehr über den entspannten Ort berichten.

Máncora entdecken: Ein Paradies für Abenteurer

Dieses charmante Küstenstädtchen bietet nicht nur eine entspannte Strandatmosphäre und trendige Restaurants, sondern auch fantastische Surfspots, die selbst für Anfänger (laut Maltes eigener Erfahrung!) geeignet sind. Wenn du eine gemütliche Unterkunft mit einer entspannten Atmosphäre suchst, sind Kimba’s Bungalows(*) eine ausgezeichnete Wahl. Die einfach, aber gemütlich eingerichteten Bungalows verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten und eine bequeme Hängematte. Der zur kleinen, aber feinen Anlage gehörende Pool lädt zum Relaxen ein, während du gleichzeitig die Nähe zum Zentrum von Máncora genießen kannst.

Sollte dir die Lust nach einer etwas anderen Art von Unterkunft stehen oder bei Kimba’s(*) kein Bett mehr verfügbar sein, haben wir hier noch ein paar weitere Ideen für dich:

  • Hospedaje Guadalupe Inn(*): Günstig, zentral gelegen und super freundlich. So wird die das kleine Hostel von vielen Besucher:innen beschrieben. Hier wären wir, gerade mit einem geringeren Budget, auf jeden Fall auch eingekehrt.
    –> zur Hospedaje Guadalupe Inn(*)
  • Kinti Guest House(*):Hier scheint es ein wunderschönes und liebevoll eingerichtetes Guesthouse zu geben, welches durch ein hervorragendes Frühstück besticht. Du hast außerdem die Möglichkeit zwischen privaten Zimmern und kleinen Vierer-Schlafsälen zu wählen.
    –> zu Kinti Guest House(*)
  • Las Olas(*): Lust auf Beachfront? Dann bist du vermutlich beim Las Olas genau richtig. Die auf den Bildern wunderschöne anmutende Hotelanlage liegt direkt am schönen Strand von Máncora.
    –> zu Las Olas(*)

Surfen und Entspannen am Strand auf deiner Peru-Reiseroute

Der lebendige Stadtstrand von Máncora ist voller Leben und bietet Surfer-Shops, Cafés und Liegenvermietungen. Wenn du surfbegeistert bist, solltest du den südlichen Teil des Strandes aufsuchen, der für seine exzellenten Wellen bekannt ist. Malte hat für einen guten Preis bei Surf Point die ersten STEHversuche auf dem Brett unternommen und hat wohl in der Tat ein wenig Blut geleckt.

Für diejenigen, die lieber entspannen möchten, bietet sich die malerische Playa Las Pocitas an, die nur zehn Minuten südlich von Máncora liegt und mit kristallklarem Wasser lockt. Die Anreise ist ganz unkompliziert mit einem der vielen örtlichen TukTuk-Fahrer möglich. Aber auch der Stadtstrand von Máncora ist definitiv einen Besuch wert und das wuselige Treiben mit Eisverkäufern und Liegenvermietern bringt dich immer in Urlaubsstimmung. 

Kulinarik in Perus Norden: das bietet Máncora

Für kulinarische Genüsse bietet Máncora eine Vielzahl an Restaurants. Von Filomeno, das für seine Steaks und Cocktails bekannt ist, bis hin zu La Sirena d’Juan, das exquisite peruanisch-japanische Fusionsküche serviert – hier findet jeder Gaumen das Richtige.

Außerdem tauchst du im Tao ein in die Welt der asiatischen Küche ein.
Das Green Eggs & Ham hingegen, ein kleines Strandrestaurant, bietet ein köstliches und preiswertes Frühstück. Pancakes, Waffeln, French Toast und mehr erwarten dich hier!

Also, worauf wartest du noch? Tauche ein in das Abenteuer von Máncora und genieße Sonne, Strand, Surfen und kulinarische Köstlichkeiten!

Unterkunft: Kimba’s Bungalows(*)
Nächte vor Ort: 4 Nächte
Highlights: Playa Las Pocitas
Restauranttipps: Filomeno, La Sirena de Juan, Tao, Green Eggs & Ham

Trujillo: koloniale Prachten und sehr leckeres Essen

Nach super erholsamen vier Nächten (zwei davon waren ursprünglich gar nicht geplant) in Máncora, führte unsere Peru Norden Reiseroute uns weiter nach Trujillo. So gerne wir Nachtbusse nutzen, umso anstrengender ist es manchmal morgens um acht Uhr in einer komplett neuen Stadt anzukommen. Auf der positiven Seite: wir, können direkt mit einem ersten Tipp für ein Top-Frühstück in Trujillo dienen.

Im El Cardenal, einem sehr netten Café direkt an der zentralen Plaza de Armas, haben wir uns nach der anstrengenden Nachtbusfahrt was sehr Leckeres gegönnt. Und den dortigen „Signature Drink“, der Orange Brew, wird ab und an noch heute bei uns in Bonn nachgemacht.

Mitten im Leben: ein tolles Hotel in Trujillo

Nachdem wir dann frisch gestärkt waren, durften wir das erste Mal in die koloniale Pracht von Trujillo eintauchen. Zu dem guten Erlebnis hat natürlich auch beigetragen, dass wir in Trujillo einen recht komfortablen Aufenthalt im Costa del Sol Hotel Trujillo Centro(*) genossen haben. Das Gebäude, welches seinen Ursprung auch in der Kolonialzeit hat, strahlt Geschichte aus und war für uns mitten in der Stadt der perfekte Ausgangspunkt, um endlich eine größere Stadt auf unserer Peru Norden Reiseroute zu erkunden. Der sehr schöne Pool hat dabei übrigens durchaus geholfen.

Sollte dir die Lust nach einer etwas anderen Art von Unterkunft stehen oder bei Costa del Sol(*) kein Bett mehr verfügbar sein, haben wir hier noch ein paar weitere Ideen für dich:

  • Dream Place Trujillo(*): Guter Preis und eine fußläufig von der Altstadt entfernte Location. Das bekommst du hier neben einem sauberen Platz zum Schlafen und einer nahegelegenen Busanbindung unter anderem nach Chan Chan.
    –> zu Dream Place Trujillo(*)
  • Casa de campo privada cerca a Chan Chan(*): Du willst lieber ein ganzes Haus für dich haben. Dabei ist es dir egal, dass du etwas außerhalb von Trujillo und daher näher an Chan Chan bist? Dann ist diese Unterkunft wohl definitiv was für dich.
    –> zur Casa de campo privada cerca a Chan Chan(*)
  • Hostal Donde Alberto(*): Hätten wir uns in Trujillo gegen einen Pool und für eine Budget-freundlichere Unterkunft entschieden, wären wir vermutlich hier gelandet. Die Bewertungen überzeugen und der Gastgeber Felipe soll toll sein.
    –> Zum Hostal Donde Alberto(*)

Trujillo überrascht uns mir seiner vielfältigen Gastroszene: eines der Highlights im Norden Perus

Rund um das Hotel kannst du, nebenbei bemerkt, perfekt die vielfältige Gastronomieszene Trujillos erkunden. Von traditioneller peruanischer Küche im El Celler de Cler bis hin zu authentischer italienischer Pasta in der Trattoria al Dente. Hier erwarten dich Genüsse für jeden Geschmack. Du fragst dich eventuell, warum wir nach Südamerika reisen und dann italienisch Essen gehen, oder? Lass die gesagt sein, nach mehreren Wochen vor Ort weißt du eine hervorragende Pasta noch einmal ganz anders zu schätzen und freust dich über die Abwechslung.

Das El Cardenal haben wir dir weiter oben bereits empfohlen und auch das Paprika Restaurant in unserem Hotel hat uns am Rande eines Länderspiels der peruanischen Fußballnationalmannschaft, dass wir dort verfolgt haben, gut gefallen.

Die peruanische Vergangenheit erleben und Trujillo zu Fuß erkunden

Um in die Pracht und Geschichte von Trujillo noch ein bisschen mehr abtauchen zu können , haben wir eine maßgeschneiderten Walking Tour mit Daisy Melina (bestenfalls direkt per WhatsApp kontaktieren: +51 949 745 160) gemacht. Das Ganze war extrem spannend und uns wurden einige Geheimnisse der Stadt enthüllt. Außerdem gab die private Tour uns die Möglichkeit, alle Fragen direkt loszuwerden und war eine schöne Abwechslung zu den Free Walking Tours, an denen wir sonst meistens teilnehmen.

Für eine faszinierende Reise in die Vergangenheit haben wir die Huaca de la Luna(*), einen antiken Tempel der Moche-Kultur, besucht und waren fasziniert. Ein weiteres Highlight ist der Halbtagesausflug nach Chan Chan und Huanchaco(*), wo du die eindrucksvollen Monumente erkunden und die entspannte Atmosphäre am Strand genießen kannst.

Huaca La Luna und Chan Chan besuchen – eines unserer Peru Norden Highlights

Für den Ausflug zum Huaca de la Luna(*) nimmst du einen Kleinbus an der Avenida de las Incas (zum genauen Abfahrtsort fragst du dich bestenfalls etwas durch). Am Museum kaufst du die Tickets (10 Soles für den Tempel + 5 Soles für das Museum in 2022). Das Museum selbst ist ganz spannend und bietet Objekte mit zweisprachigen Hinweistafeln bietet. Der spannende Teil ist aber ehrlicherweise die Tempelanlage. Ein Guide führt dich 60 Minuten durch die Anlage und erklärt die Kultur der Moche (100 v. Chr. bis 800 n. Chr.). 

Für Chan Chan und Huanchaco(*) nimmst du einen Kleinbus an der Avenida Espana oder auch ein Taxi. Die Tickets am Monument kosten 10 Soles (in 2022) und beinhalten das Museum. Ohne Guide (60 Soles) ist der Tempel weniger informativ, aber trotzdem super beeindruckend. Das Museum enttäuscht leider mit wenigen bzw. keinen verfügbaren englischsprachigen Guides. Wir waren dort nur kurz und haben anschließend den Bus nach Huanchaco genommen. Dort kannst du ein wenig an der Promenade flanieren und im Café Chocolate eine Pause einlegen. 

Unterkunft:  Costa del Sol Hotel Trujillo Centro(*)
Nächte vor Ort: 2
Highlights: Walking Tour mit Daisy Melina (+51 949 745 1609), Huaca de la Luna(*), Chan Chan und Huanchaco(*)
Restauranttipps:  El Cardenal, El Celler de Cler, Trattoria al Dente, Paprika Restaurant, Café Chocolate (Huanchaco)

Huaraz: das Wander- und Bergsteigerparadies im Norden von Peru

Nächster und letzter Stopp auf unserer Reiseroute im Norden Perus war Huaraz. Dort hat uns die Anreise im Nachtbus dann auch keine Ankunft im acht Uhr in der Frühe beschert. Dieses Mal waren wir bereits vor sechs Uhr am Ziel unserer Reise. Das hat uns dazu veranlasst, uns einen kleinen Luxus zu gönnen. Unser Hotelzimmer im Hotel Amaru(*) war bereits für die Ankunftsnacht gebucht und so konnten wir, dank 24-Stunden Rezeption, direkt einchecken und noch in paar Stunden erholsamen Schlaf genießen. So sind wir ausgeschlafener als gedacht in unseren ersten Tag in Huaraz gestartet.

Sollte dir die Lust nach einer etwas anderen Art von Unterkunft stehen, haben wir hier noch ein paar weitere Ideen für dich:

  • Krusty Hostel B&B(*): Du suchst ein schönes Hostel mit super Bewertungen, welches auch noch zentral nun Huaraz gelegen ist? Dann bist du hier genau richtig. Und kannst auch noch zwischen privten Zimmern oder einem Bett im Schlafsaal auswählen.
    –> zum Krusty Hostel B&B(*)
  • Akilpo Home(*): Das Akilpo Home wäre vermutlich auch für unseren Aufenthalt in Huaraz eine super Alternative gewesen. Das Frühstück (für uns sehr wichtig) soll hervorragend sein und die Zimmer gemütlich und sauber.
    –> zu Akilpo Home(*)
  • Hotel & Bungalows Villa Valencia(*): Du bist nicht alleine oder zu Zweit unterwegs, sondern vielleicht in einer kleinen Gruppe? Dann sind die Bungalows hier (super Preis-Leistungs-Verhältnis) vermutlich genau das Richtige für dich.
    –> Hotel & Bungalows Villa Valencia(*)

Unsere Restaurantempfehlungen in Huaraz im Norden von Peru

Und auch hier haben wir nicht gezögert und direkt (und ausgeschlafen) die Restaurantsituation in Huaraz ausgecheckt. Und wir waren doch sehr positiv überrascht und durften uns von einer Mischung aus traditioneller peruanischer und internationaler Küche verführen lassen. 

Unser erster Tag startete beispielsweise mit einem reichhaltigen Frühstück im California Café. Wir mussten auch die köstlichen, vegetarischen Optionen im Paulino’s, dem einzigen indischen Restaurant der Stadt, probieren und – als großes Highlight – im Manka einkehren. Da wird köstliche italienisch-peruanische Fusionsküche serviert, die uns sehr überzeugt hat.

Für eine Erfrischung zwischendurch bietet sich das Wheel’s direkt in der Stadt an und auch das Trivio hat mit soliden Gerichten sowie einer guten Auswahl und, vor allem und zu Maltes Freude, mit Craft Beer überzeugt.

Outdoorabenteuer und Wanderungen im Norden von Peru – dafür steht Huaraz

Warum wir überhaupt nach Huaraz gekommen sind, fragst du dich?

Wir hörten von spektakulärer Natur rund um die Stadt und der Möglichkeit für unvergessliche Outdoorabenteuer. Und sagen wir es so. Obwohl bei unserer Zeit in Huaraz leider nicht alles nach Plan lief, wurden wir nicht enttäuscht.
Wenn sich das nach deinem Geschmack anhört, komme nach Huaraz in den Norden von Peru und wage dich auf Wanderungen zu den nahegelegenen Lagunen, Bergen und Gletschern. 

Wir sind mit der Wanderung zur Laguna Wilcacocha gestartet, da diese dir eine ideale Möglichkeit bietet, dich an die Höhe zu gewöhnen und atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berglandschaft das erste Mal zu genießen. Eine andere, sehr beliebte Tour führt zum Pastoruri Gletscher(*), wo du das eisige Wunder der Natur bestaunen kannst. Leider hatten wir Pech und konnten diese Tour nicht machen. Sie steht aber definitiv auf unserer Liste für einen nächsten Besuch. 

Tipp: Wanderung zur Laguna Wilcacocha

Die Wanderung zur Laguna Wilcacocha in der Cordillera Negra ist ideal zur Akklimatisierung am ersten Tag.

Vom Mercado direkt in Huaraz nimmt man für 2 Soles (in 2022) einen Minibus zur Puente Santa Cruz, dem Startpunkt der Wanderung. Nach einer 20-minütigen Fahrt beginnt der Aufstieg zum Dorf Santa Cruz, das etwa auf halber Strecke liegt. Danach geht es steil bergauf, wobei man mehrfach die Straße kreuzt. Während der Wanderung bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden schneebedeckten Berge. Nach etwa 3 km und 600 Höhenmetern erreicht man die Lagune, die selbst unspektakulär ist, jedoch gute Plätze für ein Picknick bietet. Deine Verpflegung musst du allerdings selbst mitbringen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

Der Rückweg kann entweder über denselben Weg oder entlang der Straße erfolgen, was die Knie schont. Die Wanderung ist anspruchsvoll, da man pro Kilometer fast 200 Höhenmeter überwindet und auf 3.700 Meter hochsteigt. Daher wie immer: genügend trinken, etwas zu essen dabeihaben und die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen.
Alternativ kann man auch für 50 Soles ein Taxi zur Lagune nehmen und nur zurückwandern.

Wir haben dann alternativ einen Tagesausflug nach Chacas gemacht, wo du nicht nur die atemberaubende Landschaft bewundern, sondern auch mehr über die lokale Kultur und Geschichte erfahren kannst. Auch nicht schlecht.

Was wir nicht geschafft haben? Ein absolutes Highlight in Huaraz soll außerdem der Besuch der Laguna 69(*) sein. Solltest du außerdem ein versierter Kletterer oder Kletterin sein, bietet die Region unseren Infos noch wohl auch eine Vielzahl an tollen Abenteuern.

Unterkunft: Hotel Amaru(*)
Nächte vor Ort: 3 Nächte
Highlights: Laguna Wilcacocha, Tagesausflug nach Chacas, Pastoruri Gletscher(*), Laguna 69(*)
Restauranttipps: California Café, Paulino´s, Manka, Wheel’s, Trivio

Fazit: unsere Zeit im peruanischen Norden

Huaraz war dann leider auch schon unser letzter Halt auf unsere Peru Norden Reiseroute. Anschließend führte uns unsere Reise über Lima weiter nach Cusco. Insgesamt haben wir knapp zehn Tage Zeit gehabt, um die Highlights im Norden von Peru zu erkunden und müssen zugeben: wir wären gerne länger geblieben. Im Gegensatz zum Rest des Landes, welcher natürlich unfassbare Highlights zu bieten hat, hatten wir im peruanischen Norden das Gefühl, zumindest noch ein bisschen abseits des Massentourismus unterwegs gewesen zu sein. Wir haben alle drei Stopps sehr genossen und hatten eine tolle Strand- (Máncora), Stadt- (Trujillo) und Natur- (Huaraz) Mischung, die wir dir nur ans Herz legen können. Sollte deine Perureise es hergeben, mache einen Abstecher in den Norden. Mindestens Huaraz, was von Lima auch ganz gut mit dem Nachtbus zu erreichen ist, ist definitiv den Aufwand wert. Solltest du mehr Zeit haben, berichte uns gerne von deiner Peru Norden Reiseroute.

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