Städtereise Lissabon – 72 Stunden in der portugiesischen Hauptstadt

Um eines direkt einmal vorweg zu nehmen, die portugiesische Hauptstadt hat es uns angetan. Aus diesem Grund waren wir bisher auch schon zwei Mal in Lissabon und würden uns nicht beschweren, zeitnah wieder ein Flugzeug nach Portugal zu besteigen. Jetzt teilen wir aber erstmal in diesem Beitrag unsere liebsten Orte, Restaurants und Tipps für eine Städtereise nach Lissabon mit euch.

Erstmal ankommen: Start in die Städtereise nach Lissabon

Wir sind von Bremen aus mit dem Flugzeug nach Lissabon gereist. Es gibt allerdings von fast allen deutschen Flughäfen aus erschwingliche Flüge in die portugiesische Hauptstadt. Nina ist übrigens auch schon mal per Nachtzug aus Frankreich nach Lissabon gefahren. Das lohnt sich aber tatsächlich eher für eine Interrail-Reise, als für einen Wochenendtrip nach Lissabon. Für uns ging es dann, nachdem wir gelandet waren, direkt raus aus dem Flughafen und rein ins Taxi.

Mit dem Taxi ab zu unserem Airbnb nach Alcanatra, einem Stadtteil von Lissabon

Unser Taxifahrer, ein älterer portugiesischer Herr, sprach zwar kein Englisch, schien aber eine ungefähre Ahnung zu haben, wie er uns zu unserem gebuchten Airbnb bringen würde. Hat zum Glück geklappt – und war echt preiswert! Für schlanke 20€ sind wir eine knappe halbe Stunde in den Stadtteil Alcantara, der weniger Touristenhochburg, sondern mehr Wohnviertel ist, gefahren. Grundsätzlich ist Taxi (oder auch Uber) fahren in Lissabon erschwinglich und für uns, gerade mit Gepäck, eine willkommene Alternative gewesen.

Das Appartement (Charming & Quiet Alcantara) war zwar klein, aber stilvoll eingerichtet. Bei 175€ für vier Nächte kann man da nichts falsch machen. Außerdem brachte unsere kleine Wohnung auch die Möglichkeit, beim Supermarkt um die Ecke jede Tag frischen Obst als Tagesverpflegung zu erstehen.

Unseren ersten Abend in Lissabon haben wir im Bairro Alto verbracht

Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, haben wir uns am ersten Abend per Bus auf in die Lissabonner Innenstadt gemacht. Wir wollten den ersten Abend unseres Städtetrips nach Lissabon mit einem leckeren Abendessen einläuten.

Angekommen im Bairro Alto (DEM Zentrum von Lissabon) ging dann wieder das unvermeidliche Unglück los. Etwas zu Essen finden. Aber wir waren erfolgreich. Wo wir allerdings waren? Keine Ahnung mehr. Hier also keine Empfehlung von uns. War aber lecker, und das zählt ja bekanntlich!

Was wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen können, ist zum Start eurer Städtereise nach Lissabon ein wenig durch das Bairro Alto zu schlendern. Das Ganze heißt übersetzt übrigens Oberstadt. Wusstet ihr nicht? Hättet ihr spätestes bei einem Spaziergang gemerkt. Hoch geht es nämlich ganz schön. Aber dafür ist es wert, die vielen kleinen Bars, Restaurants und Boutiquen in einem der schönsten Teile Lissabons zu bestaunen, sich in der Menge treiben zu lassen und das Leben zu genießen.

Hoch und runter ist übrigens generell ein wichtiges Stichwort bei einer Städtereise nach Lissabon. Die Stadt wurde auf sieben Hügeln errichtet und wenn man, wie wir, sein Reiseziel gerne per Fuß erkundet, erklimmt man diese jeweils nicht nur einmal. Bequemes Schuhwerk ist daher ein Muss.

Perfekte Aussicht über Lissabon: Miradouro de São Pedro de Alcântara

Wenn man besonders Glück hat, kommt man beim Schlendern noch am Miradouro de São Pedro de Alcântara vorbei und kann den nächtlichen Blick über Lissabon genießen. Schon da vermuteten wir, dass diese Ort auch tagsüber empfehlenswert sein dürfte. Danach konnten wir es kaum erwarten, mehr von dieser Stadt zu erkunden, in die wir uns bereits am ersten Abend ein wenig verliebt hatten.
(Bilder gibt es leider auch nur von unserem Besuch tagsüber.)

Zusammenfassung Planungstipps für eine Städtereise nach Lissabon

Unterkunft: gebucht über AirBnB im gut gelegenen Stadtteil Alcantara
Must Do: Lissabon mit einem Spaziergang durch das Bairro Alto erkunden, Miradouro de São Pedro de Alcântara
Flüge: mit Ryan Air über Bremen nach Lissabon
Fortbewegung: mit dem Taxi/Uber vom Flughafen; mit dem Bus oder zu Fuß in der Stadt

Städtereise Lissabon Tag 1: Die portugiesische Hauptstadt zu Fuß erkunden

Am nächsten Morgen ging das Entdecken der Stadt dann bestens ausgeschlafen weiter bzw. los. Direkt zu Beginn des Tages wartete ein besonderes (,kulinarisches) Highlight. Nahe unseres Appartements in Alcantara gibt es die kleine Pastelaria Rovany. Nach ersten Verständnisproblemen (unser Portugiesisch ist nicht vorhanden und Maltes Spanisch ist komischerweise nicht auf so viele Gegenliebe gestoßen) haben wir dort ein super leckeres und sehr preiswertes Frühstück genießen dürfen. Empfehlung, Empfehlung. Empfehlung!

Must Do? Lissabon bei einer Free Walking Tour näher entdecken!

Anschließend haben wir uns dann zur Sandemann New Lisbon Walking Tour aufgemacht. Ist ja eh schon obligatorisch, dass wir eine solche Tour mitmachen.

Besonderheit dieses Mal: Wir waren in Begleitung. Ein befreundetes Pärchen war zeitgleich in Lissabon und begleitete uns an diesem Tag. Die Tour war wie immer super und wir haben trotz der Hitze super viel über die portugiesische Hauptstadt gelernt. Zeitgleich wuchs unsere imaginäre To-Do-Liste für die verbleibende Zeit unseres Aufenthalts durch die super Tipps unseres Guides. Aber da gibt es Schlimmeres, oder?

Nach der Walkingtour waren wir dann auch wirklich motiviert mehr von der wunderschönen Stadt zu entdecken, sodass wir zu Fuß weiter durch die Stadt gezogen sind. So kamen wir auch zur Castelo de São Jorge und hatten am Jardim Augusto Gil noch einmal einen super Blick auf den Tejo.

Apropos Tejo: Die Strandpromenade haben wir genutzt, um nach dem ganzen Freizeitstress ein wenig zu chillen. Eiskalte, frische Limonade gekauft, die Beine ins Wasser gehalten und schon gehts den geschundenen Füßen wieder besser. Problem: Irgendwann kommt er immer, der vermaledeite Hunger. Aber wir wussten ja, wo wir hin wollten.

Schon vorher hatten wir nämlich Lust auf Burger verspürt und dafür die Hamburgueria de Bairro ausgesucht. Dieses Restaurant gibt es gleich mehrmals in Lissabon, uns hat es dort bestens geschmeckt und wir können die Burger weiterempfehlen.

Zusammenfassung Tag 1 in Lissabon

Must Do: Sandemann New Lisbon Walking Tour, Jardim Augusto Gil, Castelo de São Jorge, am Ufer des Tejo entspannen und eine Limo trinken
Restaurants & Cafés: Pastelaria Rovany, Hamburgueria de Bairro

Städtereise Lissabon Tag 2: Im Lissabonner Gebäck-Himmel mit Pastéis de Belém

Unser dritter Tag ging klassisch los: Ein bisschen Obst beim kleinen Markt um die Ecke eingekauft, dann wieder mit Händen, Füßen und ein paar Brocken Portugiesisch ein Frühstück bestellt und selbiges in der Sonne genossen.

Ach ja, eine lustige Situation hatten wir beim Obst kaufen. Da portugiesische Händler scheinbar nie mehr als 1€ Wechselgeld haben (wirklich!), wir aber nur einen 5€ Schein parat hatten, wollten wir schon ohne Obst von Dannen ziehen. Zum Glück war der Händler sehr lösungsorientiert. Wir sollten das Obst einfach ohne Bezahlung mitnehmen und am nächsten Tag bezahlen. Fanden wir super sympathisch und haben wir selbstverständlich gemacht. Also merke: In Lissabon immer Kleingeld dabei haben.

Spaziergang, um das wahrscheinlich beliebteste Gebäck bei einem Lissabon Städtetrip zu verzehren

Gut gestärkt hatten wir nun einiges für diesen neuen Tag geplant. Zuerst sollte es an diesem zweiten Tag unserer Städtereise nach Lissabon nach Belém. Dort warten neben einer Festung (Torre de Belém) und einem Kloster, dem Mosteiro dos Jerónimos, die originalen, weltbesten und einfach leckeren Pastéis de Belém auf fleißige Städtereisende.

Kennt ihr nicht und fragt euch, was das ist? Keine Sorge. Erklären wir später. Erstmal mussten wir nach Belém, das nämlich etwas außerhalb von Lissabon liegt, kommen. Da wir ja allgemein mit Bewegung keine Probleme haben, sind wir gelaufen. Direkt am Ufer des Tejo und einfach immer geradeaus. Etwas falsch machen oder sich verlaufen kann man sich hier eigentlich nicht, allerdings ist es ein ganz schönes Stückchen. Einen kleinen Startvorteil hatten wir außerdem, da Alcantara bereits auf einem guten Stück von der Lissaboner Altstadt nach Belém liegt. Nina kann sich an eine Gegebenheit im Jahre 2013 erinnern, als sie mit ihrer Schwester NACH einer dreistündigen Free Walking Tour noch den ganzen Weg zurückgelegt hat. Soll unsere Leistung im warmen Lissabonner September aber nicht schmälern…

Fantastischer Ausblick vom Torre de Belém über Lissabon und die Bucht

Den widrigen Umständen zum Trotz sind wir dann doch angekommen und wollten wir natürlich auch direkt rauf auf die Festung und uns das Torre de Belém näher ansehen. Auf diese läuft man nämlich bei der Ankunft in Belém direkt zu. Der Eintritt kostet für Erwachsene aktuell (2021) 6 EUR (Kinder bis 12 sind frei) und einem eröffnet sich ein wunderbarer Rundumblick vom Meer bis in die Stadt. Clever wie die Portugiesen, die alten Seefahrer, sind, haben sie die Festung nämlich so platziert, dass Lissabon vom Seeweg aus nur an ihr vorbei für Freund und Feind erreichbar war. So konnte man ziemlich gut kontrollieren, wen man in der Stadt begrüßen wollte. Und wen eben auch nicht. Ob man beim Bau auch mit dem Gedanken spielte, Besuchern einen grandiosen Ausblick und tolle Fotomotive zu geben, ist nicht überliefert. Die Ergebnisse können sich aber sehen lassen.

Endlich: Die Verköstigung der Pastéis de Belém rückt näher

Anschließend war es endlich soweit: Nach ein bisschen quengeln durfte Malte endlich zu den Pastéis.

Was das ist? Erstmal ist das Ganze sehr, sehr lecker. Das iat ja erstmal das Wichtigste. Oder wie der Spiegel sagt:
„Die süße Eiersahnecreme auf knusprigem Blätterteig verheißt das Glück auf Erden. Das Rezept für die berühmten Pastéis de Belém ist auch nach fast 180 Jahren geheim. Seine Hüter: drei Konditoren einer Confeitaria in Lissabon.“ (Link zum Artikel)

Das Gebäck, welches grundsätzlich aus Mehl, Zucker, Butter und Eiern besteht, wird auf jeden Fall nicht umsonst in diverser Presse beschrieben. In den Himmel gelobt könnte man sagen. Aber zu Recht. Bevor es allerdings zum Verzehr kommt, muss man sich der Beliebtheit der Pastéis beugen uns sich anstellen. Wir rückten aber hier überraschend fix in der Schlange nach, da die Bäckerei in Belém, die die himmlischen Teilchen erfand, den Verkauf mittlerweile perfektioniert hat. Wir haben unsere noch warmen Pastéis mitgenommen, uns ein schattiges Plätzchen im nahen Park gesucht und alles aufgegessen. Komplett. Wenn man ein Mal angefangen hat, kann man nicht wieder aufhören. Sind aber auch unerhört lecker. Malte hat sich jedenfalls direkt verliebt. Und trauert bis heute, dass er die Pastéis nur ganz selten hier in Deutschland beim Portugiesen bekommt. Und die kommen dann auch kaum an das Original heran.

Er sieht es einfach so: Ein Grund mehr, möglichst schnell nach Lissabon zurückzukommen!

Auch wenn der Abschied schwer fiel, mussten wir uns anschließend von Belém und den Pastéis verschieden. Mit dem Bus ging es dann zurück in die City und, auch wenn man es kaum glauben kann, sind wir kurze Zeit später im Café Tati gelandet. Einem klassischen und ziemlich cool eingerichteten Café. Neben Kuchen stehen auch diverse portugiesische Kleinigkeiten auf der Karte, mit denen wir uns erstmal (nun herzhaft) gestärkt haben. Immer hin zeigte der Schrittzähler schon mehr als 10km an. Um die Mittagszeit, daher war eine kleine Stärkung auch vollkommen verdient.

Während einer Städtereise nach Lissabon einfach mal treiben lassen

Was wir an dem Tag noch gemacht haben? Uns einfach mal treiben lassen! Wir sind einfach durch die Stadt geschlendert, haben mal hier und mal dort gehalten und einfach den Charme und das Flair genossen. Gelandet sind wir abseits der Touri-Pfade und haben die Stadt so von einer Seite kennengelernt, wie sie normalerweise wohl nur die Einheimischen sehen.

Abgerundet haben wir den Tag standesgemäß im Restaurante Stasha, das in der Altstadt für seine authentische portugiesische Küche bekannt ist. Wir können das Bife à Portuguesa mit Serrano Schinken und Knoblauch mehr als empfehlen.
Nebenbei bemerkt müssen wir zugeben, dass das Restaurant ein „Insidertipp“ aus dem Reiseführer war und deswegen gar nicht mal so geheim gewesen ist. Tat der Qualität hier aber keinen Abbruch.

Beschlossen haben wir den Abend bei ein paar Drinks. Geht nämlich ziemlich einfach, in Lissabon entsprechende Lokalitäten zu finden. Man merkt, dass sich ein paar Studenten in der Stadt herumtreiben. Sehr angenehm.

Zusammenfassung Tag 2 in Lissabon

Must Do: Spaziergang am Ufer des Tejo, Torre de Belém, durch die Stadt treiben lassen, Pastéis probieren
Restaurants & Cafés: Pastéis de Belem, Café Tati, Restaurante Stasha

Städtereise Lissabon Tag 3: Städtetreise nach Lissabon und Strandtag? Ja sicher!

Für Sonntag, unseren dritten Tag in Lissabon, hatten wir uns etwas sehr, sehr anstrengendes vorgenommen. Erst ordentlich frühstücken und dann Sonne, Strand und das das Meer genießen! 

Ein Besuch am Stadtstrand von Lissabon stand also auf dem Plan. Wie man dort am besten hinkommt? Ganz easy mit der Bahn. Die Tickets kann man am Bahnhof von Lissabon direkt am Automaten zum kleinen Preis ziehen und kaum eine Dreiviertelstunde später ist man da.
Wo „da“ ist? Im kleinen Örtchen Cascais, das an der Mündung des Tejo in den Atlantischen Ozean liegt und eine kleine, aber feine Badebucht für gestresste Lissaboner und Besucher bietet.

Der weitere Verlauf unseres Strandtages lässt sich ganz gut in drei Worten zusammenfassen: Sonnen, Schwimmen, Eis. Im sich wiederholenden Zyklus. Vielleicht kommt ein viertes Wort dazu. Sonnenbrand. Haben wir uns nämlich auch geholt, glüklicherweise aber nur einen kleinen.

Einmal durch die kulinarischen Highlights von Lissabon probieren, bitte!

Leider geht auch der schönste Tag am Strand immer viel zu schnell zu Ende. Wie gut, wenn man sich noch ein Highlight für den Abend überlegt hat. Nach kurzem Boxenstop in unserem Airbnb ging es wieder in Innenstadt, wo wir für sehr günstige 22€ über Sandeman eine Tapas Experience Tour gebucht hatten. Gut, in Portugal heißt es eigentlich Petiscos, aber den Begriff Tapas kennt eben auch jeder Touri. Egal. Zusammen mit unserem Guide Guilherme und ca. 10 anderen Hungrigen haben wir uns aufgemacht, die kleinen Köstlichkeiten in vier verschiedenen Locations zu probieren. Über Käse, Oliven, Chorizo und diverse Weine, die übrigens im Preis enthalten waren, haben wir uns bis zum unvermeidlichen Bacalhau vorgearbeitet. Warum unvermeidlich? Weil Malte leider keinen Fisch mag. Und es zudem interessant findet, dass der Kabeljau ein Nationalgericht ist, obwohl in Portugal kein einziger dieser Fische zu Hause ist. Kommen alle aus Norwegen. Merkwürdig, oder? Den anderen hat es trotzdem geschmeckt und er hat tapfer probiert. Und dann mit Bier nachgespült.

Insgesamt aber eine super coole Tour, die einem die portugiesische Küche auf entspannte Art und Weise näher bringt. Ehrlicherweise (oder vielleicht liegt es auch an uns) ist danach der Appetit eher angeregt als gestellt, aber flücklicherweise war mit dem Ende der Tour unser Abend aber lange noch nicht zu Ende.

Tme Out Market – guter Abschluss eines Städtetrips nach Lissabon

Wir haben uns noch mit einem alten Schulfreund auf ein Getränk und, viel wichtiger, einen spätabendlichen Snack, getroffen. Wo? Am Time Out Market. Einer riesigen Halle mit Markt- und Essensständen. Neben den ganz normalen Marktständen gibt es dort nämlich auch jede Menge Gastronomen, bei denen man sich mit kleinen und großen Leckereien versorgen kann. Haben wir gemacht und zusammen mit den Einheimischen an einem der langen Holztische genossen. Dazu ein Bier bzw. Wein und jede Menge zu Erzählen. Kein Wunder, wenn man sich ewig nicht gesehen hat.

Auf unserem Heimweg ergab sich, dass wir doch noch die Gelegenheit bekamen mit einer traditionellen Lissabonner Tram zu fahren. Diese sind aus Holz und einfach mega cool! Und tagsüber super voll, weil einfach jeder damit rumfahren will. Aber wir sind ja clever und haben unsere Fahrt einfach in die Nacht verlegt. Okay, vielleicht hatten wir auch einfach nur Glück, dass gerade keine normale Tram kam. Macht aber nichts, gefallen hat es uns trotzdem sehr.

Für ein weiteres Highlight hat Nina dann ganz unabsichtlich gesorgt – Malte behauptet bis heute, dass wir uns leicht verlaufen hatten. Fakt ist, bei uns um die Ecke hatte sich ein superschöner Aussichtspunkt versteckt. Der Miradouro de Santo Amaro. Man sollte halt nicht immer den direkten Weg nach Hause gehen!

Mit bestem Blick auf die Ponte 25 de Abril haben wir also diesen letzten Abend ausklingen lassen.

Zusammenfassung Tag 3 in Lissabon

Must Do: Strandbesuch in Cascais, Tapas Experience Tour, Miradouro de Santo Amaro, mit einer klassischen Lissabonner Tram fahren
Restaurants & Cafés: Time Out Market

Weitere Tipps für einen Städtetrip nach Lissabon

Wie bereits vorher erwähnt, haben wir bisher nicht nur eine Städtereise nach Lissabon gemacht, sodass wir auch über unseren Plan für 72 Stunden in der portugiesischen Hauptstadt hinaus noch weitere tolle Tipps haben.

Bei einer Segeltour auf dem Tejo kann man Lissabon vom Wasser aus genießen

Da wir bei unserem zweiten Besuch in Lissabon in einer größeren Gruppe unterwegs waren, war eine ganz besondere Tour DAS Highlight unseres Städtetrips nach Lissabon. Wir haben eine exklusive und ziemliche coole Segeltour auf dem Tejo unternommen. Lissabon vom Wasser aus zu bewundern ist ein ganz besonderes Erlebnis und auch der Blick auf die Cristo-Rei Statue am Südufer des Tejo war hervorragend.

In Lissabon kann man einen historischen Lift zwischen zwei Stadtteilen nutzen

Ein sehr bekanntes Highlight von Lissabon ist der Santa Justa Lift. Der Lift, welcher die Stadtteile Baixa und Bairro Alto verbindet, ist nicht nur ein cooles Fotomotiv, sondern auch offizielles Transportmittel in Lissabon. An der Aussichtsplattform oben hat man außerdem einen fantastischen Blick auf die Stadt. Wo außer in der Stadt, welche auf sieben Hügeln gebaut ist, sollte ein Aufzug zum öffentlichen Personen-Nahverkehr gehören?

In der LX Factory in Lissabon kommt Berlin-ähnliches Flair auf

Wie in einer andere Welt kommt man sich im Bereich der LX Factory im Stadtteil Alcantara (ja, hier war auch unser Airbnb) vor. Der Komplex, welcher wohl in die Kategorie Industriekultur fallen dürfte, bietet eine Vielzahl von Künstlern, kleinen (Mode-)Start-Ups und coolen Restaurants und Cafés an und lädt definitiv zum Verweilen ein.

Im Restaurant 11 Tapas in Lissabon haben wir super lecker gegessen

Ein letzter Tipp zum Essen gehen ist die Tapas Bar 11 Tapas. Wir sind uns einig, dass wir selten so gute Tapas gegessen haben und können einen Besuch nur empfehlen. Wichtig: Unbedingt telefonisch reservieren, da das Restaurant keine Website hat und sehr klein ist.

Städtereise nach Lissabon? Absolute Empfehlung von uns!

Insgesamt müssen wir zugeben, dass uns wenige Städte wie Lissabon direkt so in ihren Bann gezogen haben. Das Flair durch den Tejo, welcher durch die Stadt fließt, kombiniert mit der Lebensfreude, dem kulinarischen Angebot und der wunderschönen Architektur, machen Lissabon zu einem hervorragenden Städtereise-Ziel. Wir sind schon einmal (Nina zwei Mal) wiedergekommen und werden sicher wiederkommen. Dabei werden wir wieder durch die Stadt und über die prägenden sieben Hügel schlendern und das besondere Gefühl der portugiesischen Hauptstadt genießen. Ok, und Pastéis essen. Viele Pastéis.

Weitere tolle Städtereisen bei Kommrum Reisen

kommrum_reisen auf Instagram

Ihr wollt mehr von uns sehen? Ganz einfach! Folgt kommrum_reisen auf Instagram und begleitet uns auf unseren Reisen.

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hej Nina und Malte,
    gefällt mir richtig gut, euer Artikel. So schön atmosphärisch, man wird direkt hineingezogen in die Straßen und Annehmlichkeiten von Lissabon.
    Plus: Ich dachte immer, von Lissabon zum Strand zu kommen, sei ohne Auto recht kompliziert, doch das stimmt ja gar nicht.
    Da habe ich etwas gelernt 😉

    Liebe Grüße
    Julia

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Julia,

      ganz lieben Dank dir! 🙂

      Und in Sachen Strand waren wir auch sehr positiv überrascht, dass das Ganze wirklich so easy mit dem Zug möglich war! 🙂

      Liebe Grüße

      Nina

      Gefällt mir

  2. DieReiseEule sagt:

    Hallo ihr Beiden,

    Lissabon hat uns auch gefallen, aber ich gebe zu, dass mir Porto noch einen Tick besser gefallen hat.
    Wir kamen sehr gut überall mit Englisch durch, wundert mich, dass ihr so oft mit Händen und Füßen agieren musstet.
    Habt ihr auch die ganze Streetart gesehen? Das fand ich fantastisch.

    Lissabon lohnt sich jedenfalls und die Pasteis auch. Die sind leider so süchtig machend, dass es ganz gut ist, dass man die hier nicht bekommt. Sonst hätten wir nicht nur Coronaröllchen, sondern auch Pasteis-Schwimmringe 😀

    Liebe Grüße
    Liane

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Liane,

      Porto steht auch ganz oben auf unserer Liste – hier hat uns leider (wie soll es anders sein ;-)) Corona bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht.

      Im Stadtzentrum hatten wir mit Englisch auch keine Probleme, aber tatsächlch sobald wir uns ein bisschen „heraus“ bewegt haben. Haben, wie geschrieben, unser AirBnb ja auch in einem Wohnviertel gehabt. 🙂

      Ja, die ganze StreetArt ist wirklich, wirklich toll und ist uns auch aufgefallen.
      Uns ja….bei den Pasteis hast du vollkommen recht!! 😀

      Liebe Grüße

      Nina

      Gefällt mir

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