Wandern auf Gran Canaria – die schönsten Wanderungen auf der Kanareninsel

Wer auf Gran Canaria unterwegs ist und die Schönheit der Natur so richtig genießen möchte, sollte es auf keinen Fall verpassen, wandern zu gehen. Wir haben ganz uneigennützig einige längere und kürzere Touren ausprobiert und wollen unsere besten Tipps hier mit euch teilen. Wer nach grundsätzlichen Tipps abseits des Massentourismus auf Gran Canaria such, findet in unserem letzten Beitrag alle wichtigen Infos.

  1. Wanderübersicht Rundwanderung Tamadaba
  2. Wanderübersicht Altavista
  3. Wanderübersicht Charco Azul
  4. Wanderübersicht Bandama Vulkan
  5. Wanderübersicht Roque Nublo (Gran Canarias Wahrzeichen)
  6. Weitere Wanderempfehlungen auf Gran Canaria

Gran Canaria Wanderung 1: Rundwanderung durch den Tamadaba Nationalpark von El Risco

Da wir unsere Unterkunft mitten im Tamadaba Nationalpark (aus unserer Sicht ein Paradies für Wanderungen auf Gran Canaria) hatten, bot es sich an, die wunderschöne Natur bei einer ausgedehnten Wanderung zu nutzen. Basierend auf den Empfehlungen unseres Vermieters und ein bisschen Recherche mittels eine Wanderkarte hatten wir schnelle eine ca. 20km lange Route ausgearbeitet, die vielversprechend aussah.

Wichtig: Packt euch bei jeder Wanderung auf Gran Canaria auf jeden Fall genug Wasser ein! Wir hatten für die 20km knappe 2 Liter pro Person dabei und hatten am Ende der Tour keinen Tropfen mehr über.

Die Rundwanderung durch den Tamadaba Nationalpark startet im Bergdorf El Risco

Start der Tour, zu der ihr wie immer unten alle wichtigen Daten findet, ist im kleinen Bergdorf El Risco an der Bar Perdomo. Dort kann man sein Auto abstellen und wandert dann über die Brücke in einer S-Kurve an ein paar Häusern vorbei, ehe an einem im Bau befindlichen Haus der eigentliche Wanderweg startet.

Hat man diesen erreicht, geht es auf dem gerölligen Weg, der gute Wanderschuhe erfordert, steil aufwärts. Bereits nach wenigen Metern lohnt es sich, den Weg nach hinten schweifen zu lassen und auf El Risco und den Atlantik zu blicken.

Erstes Zwischenziel auf der Tamadaba Rundwanderung ist die Alm von Tirma

Nach einer guten Stunde wandern und dem erklimmen von mehr als 400 Höhenmetern erreicht man das erste Zwischenziel, die Alm von Tirma. Diese Gemüse- und Tomatenfarm liegt auf einer Hochebene, von der man einen super Blick hinab ins Dorf und auf die umliegenden Berge und Buchten hat. Hier lohnt es sich, eine kurze Verschaufpause einzulegen und den Blick zu genießen und zu denken: „Wandern auf Gran Canaria ist einfach traumhaft.“

Von der Alm Tirma gibt es nun zwei Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen. Entweder kann man sich links halten und auf gleicher Höhe den Talschluss umrunden (Empfehlung unseres Vermieters, sollte man wegen der schlechten Ausschilderung und der Schwierigkeit des Wegs aber nur als erfahrener Bergwanderer machen) oder an den Gewächshäusern der Alm Tirma auf dem Forstweg weiter Höhe gewinnen und die Umrundung des Tals knapp unterhalb der Gipfel fortsetzen.

Von der Alm Tirma wandert man zum einem Aussichtspunkt am Talschluss von El Risco

Wir haben uns für die zweite Möglichkeit, die ca. 4km länger ist als die erste und 500 weitere Höhenmeter bereithält, entschieden. Warum wir das gemacht haben? Weil wir unbedingt die Aussicht vom Kamm der Berge des Tamadaba genießen wollten!

Die oben genannte Forststraße schlängelt sich von der Alm Tirma in Serpentinen die Berge so hoch, dass man dabei gut ins Schwitzen kommt. Das Ziel für eine etwas ausgedehntere Pause ist der Aussichtpunkt Cruz de la Virgen, der ca. auf der Hälfte der Wanderung liegt und von dem man einen Hammer Aussicht hat. An klaren Tagen sieht man in der Ferne den Pico del Teide auf Teneriffa, der der höchste Berg der Kanaren ist. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns mit einer kleinen Brotzeit gestärkt.

Am Stausee vorbei umrundet man den Talschluss von El Risco im Tamadaba Nationalpark

Gut gestärkt geht es vom Aussichtspunkt am Cruz de la Virgen in Richtung des Stausees, an dem man wieder zwei Möglichkeiten hat. Entweder man kehrt um und nimmt denselben Weg zurück oder man macht es wie wir und wandert entlang der ehemaligen Kanalisation weiter. Wir haben für ein kurzes Stück den wenig begehbaren Weg über der ehemaligen Kanalisation genommen, empfehlen aber, nach dem Stausee direkt an der Rinne zu wandern.

Entlang der ehemaligen Kanalisation wandert man durch den Kiefernwald des Tamadaba Nationalparks

Nach ein paar Kilometern endet die Kanalisation und man begibt sich wieder tiefer in den Kiefernwald des Tamadaba Nationalparks. Von jetzt an ist man auf kleine Steintürmchen angewiesen, die den Weg markieren. Interessanter Fakt: die Kiefern des Tamadaba sind zwar entfernt verwandt mit unseren mitteleuropäischen Exemplaren, aber viel widerstandfähiger. Sie halten sogar Feuer ohne größere Schäden aus!

Entlang der Bergkette wandert man jetzt über Stock und über Stein und bekommt auf dem Weg immer wieder die Möglichkeit, den Blick auf das Meer und bis nach Teneriffa zu genießen.

Zum Abschluss unserer ersten Wanderung auf Gran Canaria wartet die größte Herausforderung

Kurz vor dem Ende der Wanderung erreicht man ein kleines Plateau mit einem großen Felsen, der sich für eine letzte Pause anbietet. Von dort aus sieht man das Ziel im Ortskern von El Risco schon sehr nah vor sich, hat aber den schwierigsten Teil der Wanderung noch vor sich.

Über einen sehr felsigen Weg muss man mehr oder weniger in Richtung Tal klettern, bevor man einen Serpentinenweg erreicht, der einen sicher zurück nach El Risco führt.

Ganz wichtig: Haltet euch bei diesem Teil nicht an unsere GPX Daten, da wir nach ein paar Hundert Metern den Weg verloren haben und über eine Geröllfeld absteigen mussten. Definitiv nicht zum Nachmachen empfohlen!

Haltet unbedingt die Augen nach den Steintürmchen auf, die den Weg markieren, damit ihr unseren Fehler nicht wiederholt. Der Wanderweg endet an der Casa Tamadaba, von dort aus führt euch die Straße wieder zurück in den Ortskern von El Risco.

Unser Fazit zur Rundwanderung durch den Tamadaba Nationalpark

Uns hat diese Wanderung einiges abverlangt und war vielleicht gerade deswegen eine der schönsten, die wir in unserem Urlaub gemacht haben. Anspruchsvolle und coole Teilstücke wechseln sich immer wieder mit einfacheren Stücken ab, sodass man zwischendurch auch mal durchatmen kann. Zusammen mit den Ausblicken bis nach Teneriffa und dem anspruchsvollen Abstieg am Ende der Wanderung empfehlen wir diese Tour klar zum Nachwandern.

Wanderübersicht Rundwanderung durch den Tamadaba Nationalpark

Startpunkt: Bar Perdomo im Ortskern von El Risco
Länge: ca. 18km
Höhenmeter: ca. 1000 HM
Dauer: ca. 5 Stunden reine Wanderzeit, wir haben zudem 1 Stunde Pause gemacht
Schwierigkeit: schwer; Wanderschuhe sind ein Muss
Wetter: Trockenes Wetter ist Voraussetzung, bei Regen nicht empfehlenswert
Highlights: Alm Tirma, Cruz de la Virgen, Blicke auf das Tal von El Risco und auf den Pico del Teide auf Teneriffa
Verpflegungsmöglichkeiten: keine
Streckeninfos/GPX für euer Smart Device: gibt es hier

Gran Canaria Wanderung 2: Wanderung auf den Altavista in Gran Canarias Tamadaba Nationalpark

Eine Wanderung, die man auf Gran Canaria auf jeden Fall machen sollte, ist die auf eine der höchsten Spitzen im Nationalpark Tamadaba, den Altavista. Diese Wanderung bietet auf relativ kurzer Strecke (ca. 10km) viele spektakuläre Ausblicke, die man nicht verpassen sollte!

Vom Mirador del Sargento wandert man auf den Altavista

Startpunkt der Wanderung auf den Altavista ist der Aussichtspunkt Mirador del Sargento an der Straße GC-217. Dort ist Platz für ca. 3 Autos – wenn es also voller wird, muss man einige Wandermeter mehr in Kauf nehmen und sein Auto an geeigneter Stelle an der Straße parken. Schon am Aussichtspunkt hat meinen einen Ausblick auf die ikonischen Felsenformationen des Roque Nublo und Roque Bentayga und bekommt direkt Lust, loszuwandern.

Durch den Kiefernwald des Tamadaba Nationalpark wandert man die ersten ca. 150 Höhenmeter knackig auf dem Bergkamm in Richtung des Cruz de Maria, wo man sich leicht links hält. Bereits hier kann man rechterhand auf das Tal von El Risco sowie bei gutem Wetter bis auf den Pico del Teide auf Teneriffa blicken.

Auf dem Weg zum Altavista begleiten einen Blicke auf den Roque Nublo und Pico del Teide

Hat man diesen ersten Anstieg gut bewältigt, geht es sanft weiter in Richtung der Bergspitze. Linkerhand begleitet einen der Blick auf den Roque Nublo, während rechts immer wieder der Teide sichtbar ist. Dabei ergeben sich ebenfalls tolle Blicke auf den Tamadaba Nationalpark in Richtung El Risco auf der einen Seite und in Richtung Zentrum der Insel auf eine Hochebene auf der anderen Seite.

Bevor man die Spitze des Berges erreicht, steigt man durch eine Senke ein gutes Stückchen ab, das danach direkt wieder erklommen werden muss. Belohnt wird man mit dem Ausblick am Gipfel, der quasi ein 360 Grad Panorama über die Insel bietet. Von Agaete bis nach La Aldea de San Nicolas im Westen bis auf die Hochebene um den Roque Nublo im Osten hat man ein atemberaubendes Panorama, für das sich die Wanderung allemal lohnt. Wir haben uns in diesem Moment tatsächlich noch ein bisschen mehr in Gran Canaria verliebt.

Für anspruchsvolle und längere Touren bietet der Altavista mehrere Möglichkeiten

Der Weg zurück zum Ausgangspunkt ist derselbe wie der Hinweg. Wer es abenteuerlich mag, kann auch bis nach La Aldea de San Nicolas absteigen oder sogar von El Risco bis auf den Altavista aufsteigen. Für diese Option folgt man einfach bis zum Stausee dem Weg unserer ersten Wanderung und folgt von dort dem Weg bis auf dem Bergkamm. Diese beiden Optionen sollten aber nur sehr erfahrene und fitte Wanderer in Anspruch nehmen, da die Touren durchaus an die 10 Stunden dauern können. Zudem ist die An- und Abreise etwas schwierig, da der Bus nur sehr selten fährt.

Aus unserer Sicht ist die Tour auf den Altavista ein absolutes Must-Do für alle, die auf Gran Canaria unterwegs sind. Auf relativ kurzer Strecke bekommt man super viel zu tun und hat auf dem Gipfel einen hervorragenden Ausblick.

Wanderübersicht zum Berg Altavista im Tamadaba Nationalpark

Startpunkt: Mirador del Sargento
Länge: ca. 10km
Höhenmeter: ca. 530 HM
Dauer: ca. 2,5 Stunden reine Wanderzeit
Schwierigkeit: mittel; Wanderschuhe sind ein Muss
Wetter: Trockenes Wetter ist Voraussetzung, bei Regen nicht empfehlenswert
Highlights: Aussicht vom Altavista auf La Aldea, Agaete, El Risco, den Tamadaba und bis nach Teneriffa
Verpflegungsmöglichkeiten: keine
Streckeninfos/GPX für euer Smart Device: gibt es hier

Gran Canaria Wanderung 3: Wanderung zum Charco Azul in El Risco

Diese Wanderung auf Gran Canaria kann man unter Umständen auch als anspruchsvollen Spaziergang beschreiben. Bis zum Wasserfall sind es nämlich nur knapp 30 Minuten und 2km ohne signifikante Höhenmeter. Trotzdem geht es gut über Stock und Stein und ein klein wenig Kletterei ist auch gefragt.

Wanderung aus El Risco zur „blauen Pfütze“ auf Gran Canaria

Ja, so hört sich das ganze nicht mehr so mythisch an, oder? Aber keine Sorge, Pfütze ist wirklich ein bisschen untertrieben. Zumindest im Juni als wir da waren. Einen reißenden Wasserfall haben wir aber auch nicht vorgefunden. Gelohnt hat es sich trotzdem vollkommen.

Los geht die Wanderung, wie unsere erste Wanderung oben, in El Risco an der Bar Perdomo. Von da aus ist das Highlight des kleinen Ortes auch schon ausgeschildert und man kann sich kaum verlaufen. Erst einmal geht es durch das kleine Dorf die ersten Meter bergauf, bevor ihr auf einen kleineren Wanderweg in den Nationalpark hinein abbiegt. Dort geht dann ein richtiger Wanderweg los, auf dem man über Stock und Stein und mit ein wenig Kraxelei zum Wasserfall Charco Azul wandert.

Den Charco Azul erreicht man nach einer knappen halben Stunde

Nach einer knappen halben Stunde ist es dann soweit: Der Charco Azul ist erreicht. Der „Wasserfall“ ist eher ein kleines Rinnsal (zumindest im Juli), der kleine Naturpool davor aber dafür umso beeindruckender. Das klare Wasser lädt zu einer Erfrischung ein, die man sich bei sommerlichen Temperaturen auf jeden Fall gönnen sollte. Einen Blick Wert sind auch die verschiedenen Farben des Gesteins über und um den Wasserfall, die sich über die Jahrhunderte durch Mineralien ergeben haben.

Bei dieser Wanderung auf Gran Canaria führt derselbe Weg zurück zum Ausgangspunkt

Der Rückweg ist derselbe wie der Hinweg, sodass man sich bei dieser eher einfachen Wanderung kaum verlaufen kann. Aus unserer Sicht ist der Ausflug zum Charcot Azul auf jeden Fall lohnenswert, wenn man eh an der Westküste von Gran Canaria unterwegs ist. Wer mag, kann sich zudem nach der Wanderung in der Bar Perdomo in El Risco ein kühlen Getränk und einen Snack gönnen.

Wanderübersicht Wasserfall Charco Azul

Startpunkt: Bar Perdomo in El Risco
Länge: ca. 3km
Höhenmeter: ca. 130 HM
Dauer: ca. 1 Stunde reine Wanderzeit
Schwierigkeit: einfach; Wanderschuhe sind empfehlenswert
Wetter: Trockenes Wetter ist Voraussetzung, bei Regen nicht empfehlenswert
Highlights: Aussicht auf den Charco Azul, Baden im Pool vor dem Wasserfall
Verpflegungsmöglichkeiten: Bar Perdomo
Streckeninfos/GPX für euer Smart Device: gibt es hier (Achtung: Wir sind an der Casa Tamadaba und nicht im Ortskern von El Risco gestartet)

Gran Canaria Wanderung 4: Wanderung rund um den Vulkankrater Bandama

Zu einem Ausflug ins Zentrum und den Norden Gran Canarias gehört es auf jeden Fall, den Vulkankrater des Bandama zu besichtigen. Dieser ist nicht mehr aktiv und bei Touristen nicht wirklich bekannt, sodass man an den meisten Tagen ganz entspannt die Natur am und um den Krater herum genießen kann.

Am Bandama gibt es zwei mögliche Wanderrouten

Hat man sich in der Nähe der Bushaltestelle am Restaurant Tasca La Caldera einen Parkplatz gesucht, kann die Wanderung auch schon losgehen. Wer es bis hierhin geschafft hat, hat zwei Möglichkeiten. Entweder man wandert wie wir um den Krater herum oder man steigt in den Krater hinein und schaut sich die kleine Farm an, die mitten im Kessel des Vulkans liegt.

Wir hatten uns wegen der besseren Aussicht dazu entschieden, die Wanderung um den Krater herum zu machen. Dabei sind wir gegen den Uhrzeigersinn gewandert und würden das auch empfehlen.

Bei der Wanderung um den Bandama ergeben sich spektakuläre Blicke auf den Vulkan und Las Palmas

Die Wanderung an sich ist eher einfach, es gibt aber ein paar Stelle mit losem Geröll und Vulkansand und -asche. Gerade an diesen ist es empfehlenswert, ein paar feste Wanderschuhe anzuhaben, um ausreichend Halt zu finden. Die Blicke, die man sowohl ins innere des nicht mehr aktiven Vulkans als auch auf Las Palmas und den anliegenden Hafen hat, sind spektakulär. Für eine nur knapp 4km lange Wanderung wird einem eine Menge geboten, sodass man diesen Stop mitnehmen sollte. Und wer sowieso schon hier ist, kann auch noch den direkt daneben liegenden Pico de Bandama besichtigen, auf den man entspannt mit dem Auto fahren kann.

Wanderübersicht Vulkankrater Bandama

Startpunkt: Bushaltestelle am Restaurant Tasca La Caldera
Länge: ca. 4km
Höhenmeter: ca. 200 HM
Dauer: ca. 1 Stunde reine Wanderzeit
Schwierigkeit: mittel; Wanderschuhe sind wegen der Vulkanasche empfehlenswert
Wetter: Trockenes Wetter ist Voraussetzung, bei Regen nicht empfehlenswert
Highlights: Aussicht in den Vulkankrater sowie auf Las Palmas und den Hafen
Verpflegungsmöglichkeiten: Golfhotel, diverse Bodegas
Streckeninfos/GPX für euer Smart Device: gibt es hier

Gran Canaria Wanderung 5: Wanderung zum ikonischen Roque Nublo

Den Roque Nublo sieht man von vielen Wanderrrouten im Tamadaba Nationalpark als auch bei der Fahrt durch die Berge und Dörfer rund um Tejeda. Klar, dass man da so nah wie möglich ran und den gigantischen Felsen von ganz nah sehen will. Der Roque Nublo ist übrigens aus einem ehemals viel höheren Vulkan entstanden und ist heute, auch aufgrund seiner imposanten Erscheinung, das Wahrzeichen der Insel Gran Canaria.

Der Roque Nublo gilt als Wahrzeichen von Gran Canaria

Um das Wahrzeichen zu erreichen, parkt man sein Auto am Aussichtspunkt La Goleta an der GC-600 und erwandert auf ca. 1,5km gut 150 Höhenmeter, ehe man den Roque Nublo erreicht. Der Weg liegt nur selten im Schatten und zumeist in der prallen Sonne, sodass man trotz der relativ kurzen Strecke genug Wasser dabei haben sollte. An allen Gabelungen stehen Wegweiser, sodass man sich bei seiner Wanderung zum Roque Nublo nicht verlaufen kann.

Die Aussicht am Roque Nublo ist atemberaubend

Hat man den Roque Nublo erreicht, ist die Aussicht einfach nur atemberaubend und war eines der absoluten Highlights unseres Urlaubs. Am Fels selbst kann man ohne viel Risiko relativ entspannt etwas um den ikonischen Felsen herumklettern und dabei die Aussicht auf den Tamadaba Nationalpark genießen.

In der Hauptsaison lohnt es sich, morgens oder abends zum Roque Nublo zu wandern

Wir waren, bedingt durch Covid-19, zu einer recht ruhigen Zeit auf Gran Canaria, sodass auch am Roque Nublo keine Menschenmassen auf uns warteten. Zur Hauptsaison empfehlen allerdings einige Quellen, entweder früh am Morgen oder zeitlich in Richtung Sonnenuntergang zum Wolkenfels (wörtliche Übersetzung) zu kommen.

Wanderübersicht Roque Nublo

Startpunkt: Wanderparkplatz La Goleta
Länge: ca. 3,3km
Höhenmeter: ca. 165 HM
Dauer: ca. 1 Stunde reine Wanderzeit
Schwierigkeit: mittel; Wanderschuhe sind empfehlenswert
Wetter: Trockenes Wetter ist Voraussetzung, bei Regen nicht empfehlenswert
Highlights: Aussicht auf und vom Roque Nublo
Verpflegungsmöglichkeiten: keine
Streckeninfos/GPX für euer Smart Device: gibt es hier

Weitere Wanderempfehlungen auf Gran Canaria

Da neun Tage einfach viel zu wenig sind, um alle coolen Wanderungen auf Gran Canaria zu machen, möchten wir euch unsere Recherche nicht vorenthalten. Die Links führen allesamt zu Wanderungen, die wir gerne noch gemacht hätten, aber aus rein zeitlicher Perspektive nicht mehr geschafft haben. So haben wir noch einen Grund, nicht das letzte Mal auf Gran Canaria gewesen zu sein.

  • Große Wanderrunde durch den Tamadaba Nationalpark
  • Wanderung zum GuiGui Strand (nur per Wanderung oder Boot erreichbar)
  • Noch mehr Wanderungen rund um das kleine Bergdorf El Risco

Weitere tolle Erlebnisse bei Kommrum Reisen

kommrum_reisen auf Instagram

Ihr wollt mehr von uns sehen? Ganz einfach! Folgt kommrum_reisen auf Instagram und begleitet uns auf unseren Reisen.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Was für traumhafte Wanderungen. Hätte ich das mal schon gewusst, als wir vor ein paar Jahren auf Gran Canaria waren…
    Falls es uns nach Corona nochmal dorthin verschlägt, werde ich die ein oder andere Wanderung auf jeden Fall in Angriff nehmen.
    Viele Grüße
    Annette

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Annette, schön, dass dir unsere Wanderungen gefallen haben :)! Und jetzt schon Mal viel Spaß beim Nachwandern 😊

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