Up North – ein Wochenend-Trip nach Stockholm

Leider ist es schon ein bisschen her, dass wir beide gemeinsam in Stockholm waren. Ehrlicherweise war es sogar unsere erste gemeinsamer Reise. Und trotzdem wollen wir euch gerne von unserem Städtetrip nach Stockholm erzählen. Warum? Weil wir uns an jenem Märzwochenende tatsächlich ein bisschen in die schwedische Hauptstadt verliebt haben.

Tag 1 in Stockholm: Sollte man einen Städtetrip nach Stockholm wirklich im März planen?

Zuerst einmal müssen wir zugeben, dass wir Glück hatten. Großes Glück. Hatten wir uns doch recht optimistisch das letzte Wochenende im März für unseren Wochenendtrip ausgesucht. Wären wir nur eine Woche früher gekommen, hätten uns wohl graue Wolken und andauernder Regen empfangen. Sind wir aber nicht. Genau aus diesem Grund hat Stockholm uns auch genau so empfangen:

Ja wirklich – wir durften bei unserer Ankunft in der schwedischen Hauptstadt strahlenden Sonnenschein genießen. Dieser wurde auch bis zu unserer Abreise nur ganz sporadisch von ein paar wenigen Wolken gestört. Herrlich! Dazu sagen muss man, dass es winterlich kalt war. Aber das gehört zu einem Trip in den Norden wohl dazu.

Geflogen sind wir übrigens von Bremen zum Flughafen Stockholm-Västerås, der ehrlicherweise nicht so ganz in Stockholm liegt. Eine Stunde Busfahrt (kann man bestens vorbuchen) muss man schon einplanen, kann dafür aber auch mit deutlich günstigeren Flügen als zum großen Flughafen Arlanda rechnen.

Perfekter Ausgangspunkt für einen Städtetrip in Stockholm – das Courtyard by Marriot Kungsholmen

Nachdem wir also heil und sehr motiviert so schnell wie möglich mit der Erkundung der schwedischen Hauptstadt zu starten im City-Center von Stockholm angekommen waren, mussten wir erst noch einen kleinen Abstecher zum Hotel machen machen. Dieses lag zwar nicht ganz zentral (gut 3km entfernt vom Zentrum), hat aber ansonsten alle unsere Wünsche mehr als erfüllt. Und bei dem guten Wetter hatten wir auch kein großes Problem mit ausgiebigen Spaziergängen. Somit haben wir im Courtyard by Marriott Stockholm Kungsholmen genächtigt und würden das auch jederzeit wieder tun.

Stockholm zu Fuß erkunden – super Idee für einen Wochenendtrip bei Sonnenschein

Folgerichtig begannen wir unsere Erkundungstour mit einem ausgiebigen Spaziergang von unserem Hotel in das Stockholmer Zentrum. Und auch das Erkunden der Altstadt (Gamla Stan) bewältigten wir nach einer kleinen Stärkung (kleine Empfehlung an dieser Stelle für das Café Schweizer) selbstverständlich zu Fuß.

Unsere ersten Eindrücke von der Stockholmer Innenstadt und Altstadt waren äußerst vielversprechend. Schaut selbst, wie uns die schwedische Hauptstadt aufgenommen hat:


Ja, es war wirklich so schön, wie es aussieht. Gut, eigentlich wars schöner!

Die Sonne, die unglaublichen Ausblicke auf die Stadt und natürlich die Eiseskälte haben uns wirklich den Atem geraubt. Als standesgemäßer Tagesabschluss kehrten wir abends noch in einem süßen italienischen Restaurant ein, welches Malte bereits von einem vorherigen Stockholm-Trip kannte. Im Restaurant Agaton wurden unsere knurrenden Mägen mit wunderbarem italienischen Essen gefüllt.

Kleiner Tipp: bei einem vorherigen Trip nach Stockholm hat Malte mit seiner Familie das Vasa-Museum besucht und kann dies sehr empfehlen! Das Museum besteht im Endeffekt aus einem geborgenen hölzernen Schiff der schwedischen Marine und ist absolut sehenswert und super interaktiv gestaltet.

Zusammenfassung Tag 1 des Stockholm Städtetrips:

Unterkunft: Courtyard by Marriott Kungsholmen
Must Do: Spaziergang durch die Stockholmer Altstadt, Vasa-Museum
Restaurants & Cafés: Café Schweizer, Restaurant Agaton

Tag 2 in Stockholm: Walking Tour und die besten Burger der Stadt

Und die Schlemmerei ging für uns weiter: Gestärkt von einem verdammt guten Hotel-Frühstück am nächsten Morgen machten wir uns wiederum zu Fuß auf den Weg ins Stockholmer City Center. Hier stand natürlich eine weitere Aktivität auf dem Tagesplan, die zu Fuß bewältigt werden wollte.

Free Walking Tour in Stockholm – super Idee für einen aktiven Städtetrip

Es ging zur Free Walking Tour. Wir haben bereits verschiedene Touren bei verschiedenen Anbietern mitgemacht. Die in Stockholm, welche von „Free Tour Stockholm“ angeboten wurde, ist wirklich gut gewesen und definitiv zu empfehlen! Genau die richtige Mischung aus interessanten Information, coolen Geschichten und dem ganz eigenen Stockholm des Tourguides. Und wie immer ist das Konzept: Zahle so viel wie du willst/kannst.

Den wunderschönen Nachmittag haben wir dann wiederum damit verbracht, durch das sonnige Stockholm zu schlendern, schwedische Leckereien auszuprobieren (besonders das Eis im Café Järntorget ist zu empfehlen) und uns einen tollen Ort für eine kleine Pause am Wasser zu suchen.

Übrigens mal eine Zahl zu unserem Stockholm Wochenendtrip: Jeden Tag sind wir knappe 20km gelaufen. Ganz schön viel, haben uns zumindest unsere Füße mitgeteilt. Aber hilft ja nichts, wer eine Stadt erkunden will, nimmt den einen oder anderen Kilometer gerne in Kauf.


Stockholm und Burger? Eine fantastische Symbiose

Und frei nach dem Motto „Wer viel läuft, kann noch mehr essen“ hatten wir auch für unseren zweiten Abend in der schwedischen Hauptstadt ein kulinarisches Highlight geplant.

Nach langer Internet-Recherche (wir hatten tatsächlich mal das Ziel, verschiedene Listen mit den besten Burgern der Welt quasi „abzuessen“) haben wir herausgefunden, dass es in Stockholm einen legendären Burger geben soll. Und was müssen wir zugeben? Wir wurden nicht enttäuscht Bei Flippin‘ Burgers haben wir einen genauso außergewöhnlichen wie fantastischen Burger verzehrt. Die kleine, aber vollkommen ausreichende Karte, macht die Entscheidung etwas einfacher und die Qualität der Burger (hier wird noch alles selbst gemacht und die Zutaten von lokalen Produzenten bezogen) überzeugt vollends. Reservieren kann man hier nicht – einfach vorbeigehen und unter Umständen ein bisschen warten. Es lohnt sich.

Abgeschlossen haben wir den Tag stilecht mit einem Drink in der Bar der königlichen Oper. Sehr edel und für das Erlebnis definitiv eine Empfehlung, auch wenn die Drinks nicht ganz günstig sind.

Must Do: Free Walking Tour
Restaurants & Cafés: Flippin‘ Burgers, Café Järntorget, Operabaren

Tag 3 in Stockholm: Royales Flair und authentische Küche

Nachdem auch der zweite Tag in Stockholm uns in Sachen Wetter nicht enttäuschte, planten wir aus reinem Pessimismus für den verbleibenden dritten Tag einige Indoor-Aktivitäten – irgendwann musste der hohe Norden doch mal zuschlagen. Aber nein! Der Sonntag begrüßte uns zwar nicht mit einem solch strahlenden Sonnenschein wie es die beiden vorangegangenen Tage getan hatten, aber Regen oder andere Wetterkapriolen waren weit und breit nicht zu erblicken. Wir ließen es uns trotzdem nicht nehmen, uns an diesem Tag unter anderem das Stockholmer Schloss näher anzusehen.

Zu Besuch bei Königs – ein Ausflug ins royale Stockholm

Und so kam es, dass wir direkt morgens wieder in der Altstadt von Stockholm, der Gamla Stan, unterwegs waren, um mit einer Besichtigung des Stockholmer Schlosses königlich in den Tag zu starten.

(Info April 2021: Aktuell ist leider nur eine Besichtigung der königlichen Gärten möglich, das Schloss ist aufgrund von Covid19 für die Öffentlichkeit geschlossen.)

Das Schloss ist von Innen durchaus imposant und einen Besuch wert. Für Nina überschattete allerdings die Tatsache, dass wir den Schweden Prinzen Carl Philip nicht antrafen, den Besuch etwas. Weitere Informationen zu den königlichen Schlössern in Schweden gibt es übrigens hier.

Auf den Spuren von Astrid Lindgren – das Museum Junibacken Stockholm

Nachdem dieser Programmpunkt abgehakt und die Enttäuschung verdaut war, machten wir uns auf auf eine Reise in unsere Kindheit – das „Junibacken Stockholm“ sollte unser näcshter Stopp werden. Hier wurde man ab dem Moment des Betretens in die faszinierende Welt der großen schwedischen Kinderbuchautoren entführt. Einfach zauberhaft. Aber wir wollen gar nicht zu viel vorwegnehmen. Nur so viel: Alle Fans von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Nils Holgerson kommen hier auf ihre Kosten.


Wir können jedem kleinen und großen Kind nur empfehlen, Junibacken zu besuchen. Und nein, es ist ganz und gar nicht merkwürdig, als Erwachsener mit 5-jährigen denselben Indoor-Spielplatz zu erkunden.

Köttbullar im hippen Södermalm dürfen bei einem Wochendtrip nach Stockholm natürlich nicht fehlen

Nach diesem Ausflug neigte sich unser Besuch in Stockholm auch leider schon wieder dem Ende zu. Es folgte ein letzter Spaziergang durch die Stadt und ein letztes fantastisches Abendessen. Kleiner Tipp: Wer wie wir in Restaurant im hippen Studentenviertel Södermalm besucht, sollte sich die Zeit nehmen, diesen Stadtteil etwas zu erkunden sowie das Flair zu genießen. Es lohnt sich!

Wie vielleicht einigen schon aufgefallen ist, haben wir uns bei diesem Städtetrip nach Stockholm noch gar nicht an die schwedische Küche herangewagt. Und wir sagen nur eins: „Meatballs for the People“. Ja, das ist nicht unser neuer Slogan, sondern der Name des Restaurants für unseren letzten Stockholmer Abend.

Wir konnten natürlich nicht aus Stockholm abreisen, ohne Köttbular gegessen zu haben. Und an dieser Stelle können wir nur jedem, der nach Stockholm reist, eindringlich raten das auch bei Meatballs for the People zu machen. Nicht ganz preisgünstig, die schwedischen Fleischbällchen hier, aber definitiv besonders.

Nach einem letzten Gin Tonic an der Hotelbar vielen wir danach einmal mehr todmüde in unser Stockholmer Bett und dachten wehmütig daran, dass am nächsten Morgen unser Flieger zurück gehen würde.

Must Do: Königliches Schloss besuchen, Astrid Lindgren Museum Junibacken, Schlendern durch Södermalm
Restaurants & Cafés: Meatballs for the People

Mit den Taschen voller Leckereien ging es aus Stockholm zurück nach Hause

Bevor es nach einem herausragenden Trip wieder nach Hause gehen sollte, musste wie immer noch etwas wichtiges erledigt werden. Morgens vor dem Rückflug haben wir uns noch schnell mit allen möglichen schwedischen Leckereien eingedeckt und traten den Rückflug ins (bei weitem nicht so sonnige) Bremen an.

Unser Fazit zu Stockholm: Ein absolutes Muss für alle, die eine hippe und gleichzeitig nordisch elegante Stadt erleben wollen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen definitiv wieder – schon alleine, um mehr Zimtschnecken zu verzehren!

Weitere tolle Städtetrips bei Kommrum Reisen

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