Wandern rund um Berchtesgaden

Frei unter dem Motto „Corona made me do it“ (übrigens die erste und letzte Erwähnung des allgegenwärtigen Themas in diesem Blogbeitrag) hat es uns dieses Jahr ins Berchtesgadener Land verschlagen. Wieso das vorher nicht auf unserer Agenda stand? Wissen wir ehrlich gesagt auch nicht mehr!

Denn die Umgebung rund um den bekannten und tatsächlich wunderschönen Königssee gehört nicht umsonst zu den deutschen Touristenhotspots. Und trotzdem haben wir auf der einen oder anderen Wanderung wunderschöne und überhaupt nicht überlaufene Wege, Aussichten und Gipfel „gefunden“.

Wandern in Berchtesgaden ist für jedes Level möglich

Wanderungen gibt es in Berchtesgaden und Umgebung für jedes Fitnesslevel und fast alle Ansprüche. Aus diesem Grund wollen wir euch nachfolgend unsere persönlichen Highlights näher bringen. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen, der einen Besuchen in Berchtesgaden und Umgebung plant, eine Wanderung dabei.

1) Wanderung zum Kehlsteinhaus

Panoramablick vom Kehlsteinhaus

Normalerweise würden wir euch dringend davon abraten, auf den Kehlstein (1.881m) bzw. zum Kehlsteinhaus (1.834m) zu wandern. Warum? Weil dort die meiste Zeit täglich tausende von Touristen erst mit dem Bus hochfahren, um dann für die letzten Höhenmeter noch einen Aufzug zu nehmen. Massenabfertigung at it’s best also.

Alles anders als sonst – zum Kehlstein ohne Massentourismus

Dieses Jahr (2020) ist aber alles anders, da das Kehlsteinhaus – normalerweise eben eine beliebte Ausflugsgaststätte – renoviert wird und somit keine Busse und Autos nach oben kommen. Perfekt also für eine entspannte Wanderung und genug Platz, die Natur (relativ) alleine zu genießen.

Los geht’s zum Kehlsteinhaus am Parkplatz Ofnerboden

Unsere Empfehlung ist, am Parkplatz Ofnerboden zu starten. Dieser befindet sich auf der mautpflichtigen Roßfeld Panoramastraße. Die Investition lohnt sich aus unserer Sicht aber definitiv und erspart einem insgesamt mehr als 10km Wandern entlang der Straße. Vom Parkplatz aus geht es ein kurzes Stückchen durch den Wald auf den gut zu bewandernden Forstweg, der euch bis fast zum Gipfel führen wird. Das Kehlsteinhaus ist super ausgeschildert – lasst euch auf den Schildern aber nicht von den sehr langen Wegzeiten beirren. Die sind nämlich eher für mit Flipflops ausgestattet Touristen aus Fernost oder den USA gedacht, die sich bei kürzeren Angaben stark überschätzen könnten.

Für alle, die sich als normal wanderfit bezeichnen würden, ist der Aufstieg zum Gipfel in 2 Stunden mit strammen Schritt zu machen – wer es ruhiger angehen lässt, wird etwas länger benötigen. Hat man den Aufstieg geschafft, wird man mit einem atemberaubenden Blick auf den Königssee belohnt!

Nicht wundern – nach ca. 1,5 Stunden erreicht man den Wendeplatz für die Touristenbusse. Der Ausblick von hier ist schon super, es geht aber noch gute 30 Minuten weiter bis ganz hoch zum Kehlsteinhaus.
Kleiner Tipp (Sommer 2020): Aufgrund der geschlossenen Gastronomie bestenfalls eine kleine Brotzeit einpacken und oben dann mit bester Aussicht genießen.

Am Kehlsteinhaus erwartet euch ein wunderschöner Rundweg durch die Felsen

Wer dann noch Lust hat und auch den letzten Wanderern und Mountainbikern entkommen will, kann in ca. 1 Stunde einen Rundweg erkraxeln, auf dem man mit Glück den einen oder anderen Steinbock zu sehen bekommt. Wir würden übrigens empfehlen, die Wanderung an heißen Sommertagen morgens zu machen, um bei den vielen sonnigen Streckenabschnitten nicht zu schlimm ins Schwitzen zu geraten. Runter geht’s dann ganz geschmeidig auf selben Wege zurück zum Parkplatz; wie eigentlich immer etwas schneller als bergauf.

Wanderung Kehlsteinhaus – die Fakten:

Länge: Rundweg ca. 11 km
Dauer:
ca. 3,5-4 Stunden; Aufstieg ca. 2 Stunden
Höhenmeter:
ca. 1000hm
Schwierigkeit:
mittel (relativ steiler Aufstieg, aber breite, teils asphaltierte Wege)

2) Rinnkendlsteig (St. Bartholomä nach Schönau am Königssee)

Blick auf den Königsee vom Rinnkendlsteig

Auch wenn diese Wanderung hier an zweiter Stelle aufgeführt ist, war es tatsächlich die erste, die wir rund um Berchtesgaden in Angriff genommen haben. Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja sonst nichts“ wollten wir es direkt am ersten Tag so richtig wissen.

Wandern am Rinnkendlsteig – nichts für Angsthasen

Bei unserer Recherche zum Rinnkendlsteig zwischen St. Bartholomä und Schönau am Königssee reichte die Spannweite der Schwierigkeitsbeschreibung ungefähr von „Kannste nach einer durchfeierten Nacht locker nebenher machen“ bis ohne „ohne Bergführer und Profikletterset brauchst du hier gar nicht losziehen. Da stehst du Todesängste durch“.
Ok, zugegeben, so weit auseinander lagen die Beschreibungen eventuell nicht. Aber während die einen erfahrenen Wanderern (da haben wir uns einfach mal einkategorisiert) keine Probleme auf dem Wanderweg vorhersagten, sprachen andere von der dringenden Empfehlung, ein Klettersteigset mitzuführen. Und wie so oft: Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Der Rinnkendlsteig im Berchtesgadener Land – eine wunderschöne Wanderung

Wichtig ist aus unserer Sicht sind aber trotzdem, ein paar Punkte für diesen als „schwarz“ beschriebenen Wanderweg (mehr Infos zur Einordnung gibt es hier) zu beachten: Schwindelfrei und trittsicher solltet ihr nämlich sind. Und eine gewisse Grundkondition schadet sicher auch nicht.

Mit diesen Infos konnte es sicher los gehen. Entgegen der weit verbreiteten und oft nachzulesenden Empfehlung haben wir in Schönau am Königssee nicht die erste Fähre (+-8 Uhr) genommen, sondern sind entspannt in den Tag gestartet, haben gut gefrühstückt und sind um ca. 10 Uhr am Ufer des Königsee fertig für unsere Wanderung angekommen.

Bevor die Wanderung losgeht – erstmal Boot fahren über den Königssee

Die Fahrt nach St. Bartholomä ist dann auch schon ein kleines Highlight für sich und dauert ca. 45 Minuten (der Preis liegt bei 9€ pro Person). Die Blicke, die hierbei auf den See und die umliegenden Gipfel erhascht werden können, sind auch direkt mehr als vielversprechend. Besonders, wenn man wie wir, das erste Mal am Königssee ist. Angekommen in St. Bartholomä haben wir dann keine Zeit mehr verstreichen lassen (=keine Einkehr im einladend wirkenden Biergarten), sondern haben direkt die Wanderschuhe fester geschnürt und sind den Schildern Richtung Rinnkendlsteig gefolgt.

Nachdem es die ersten Meter noch unten am See entlang geht, beginnt schon bald der Hauptteil dieser Wanderung. Der Weg führt in den Wald hinein und doch einigermaßen steil bergauf. Im Schatten aber alles kein allzu großes Problem (sagen wir jetzt…). Hier ist das Wandern zwar bereits ein anstrengend und fordernd, die Schwierigkeit des Weges ist aber überschaubar. Wunderbar ist dabei, dass sich immer wieder zwischendurch tolle Blicke auf den blauen Königssee ergeben.

Blick auf den Königssee als Belohnung nach dem ersten Abschnitt des Rinnkendlsteigs

Die Kletterei beginnt – ein herausfordernder Streckenabschnitt mit phänomenalem Blick auf den Königssee

Nach gut einer Stunde (+-) Wald beginnt dann das eigentliche Highlight der Wanderung. Ein doch recht ausgesetzter Weg/Steig führt mit traumhaften Blicken am Berg entlang. Einige Leute vor uns haben sich tatsächlich Klettersteigsets und Helme angezogen, bevor sie in den teilweise steilen, ausgesetzten und mit Drahtseilen versehenen Teil gestartet sind. Unsere Einschätzung dazu? Kann man machen, wenn es einem sich gutes/sicheres Gefühl gibt, ist aber (rein aus unserer Sicht!) nicht notwendig. Was übrigens aber nicht heißt, dass wir nicht das eine oder andere Mal doch etwas ängstlich nach unten geschaut haben.

Insgesamt macht dieser Teil der Wanderung aber super viel Spaß, ist eine ordentliche Herausforderung und nebenbei noch soooooo schön. Absolte Empfehlung für alle Wanderer im Berchtesgadener Land, die einigermaßen schwindelfrei und trittsicher sind.

Fast geschafft: Ein kleiner Abstecher zur Achenkanzel muss aber sein

Nach diesem der Teil Wanderung hat man es dann auch bald geschafft: Kurz nachdem die steilen und ausgesetzten Stellen überwunden sind, kann man sich entscheiden, ob man direkt zur Kührointalm weiterwandert oder einen Abstecher zum Aussichtspunkt Achenkanzel macht. Zugegeben, der Blick dort ist nicht mit den vorherigen zu vergleichen. Und auch die Anzahl der Menschen ist hier deutlich höher (auf dem Rinnkendlsteig haben wir genau zwei andere Pärchen getroffen). Für eine Pause mit Ausblick lässt sich dieser Umweg von maximal 10 Minuten aber durchaus in Kauf nehmen.

Einkehr in der Kührointalm: Frische Buttermilch für Bergsteiger

Anschließend kann man gemütlich die letzte Teilstrecke zur Kührointalm gehen. Empfehlung hier: Nicht in der großen Hütte einkehren, sondern die frische Buttermilch bei der Sennerin genießen. Der anschließende Abstieg zurück nach Schönau am Königssee zieht sich zwar etwas, ist aber gut in einer bis eineinhalb Stunden zu. bewältigen.

Rinnkendelsteig – die Fakten:

Länge: ca. 12km
Dauer: reine Wanderzeit ca. 2,5 Stunden; ihr solltet aber definitiv etwas mehr Zeit aufgrund der Bootfahrt einplanen
Höhenmeter: ca. 850hm
Schwierigkeit: mittel – schwer (einige ausgesetzte Stellen und „Gekraxel“)
Wichtig: Ihr solltet den Wanderweg unbedingt von St. Bartholomä nach Schönau am Königsssee gehen (also erst Boot fahren)

3) Wandern rund um den Hintersee

Der Hintersee in Ramsau ist zum einen ein super Fotomotiv (seht ihr gleich), bietet aber auch einige entspannte Wanderwege, die sich für einen eher mäßig anstrengenden Wandertag super anbieten.

Blick auf den kristallklaren Hintersee

Einmal rund um den Hintersee wandern – es lohnt sich

Die entspannteste (und wunderschöne) Möglichkeit ist relativ einfach: Einmal den Hintersee umrunden und aus verschiedenen Winkeln betrachten. Die ganz Mutigen können sich dann sogar eine Erfrischung im kühlen Nass gönnen, das selbst im Sommer wirklich sehr kalt ist. Starten könnt ihr hier eigentlich von allen Wanderparkplätzen, die rund um den See gelegen sind.

Ein Abstecher zum Taubensee

Wem der sehr entspannte Spaziergang um den See nicht ausreicht, der kann sich die Zeit gut mit einer kleinen Wanderung zum Taubensee vertreiben. Die Strecke ist einfach zu gehen, führt aber immer mal wieder kurzfristig an der Straße entlang. Der Taubensee selbst ist am Ufer von dichtem Schilf bewachsen, ist Privatbesitz und steht unter Naturschutz. Wir würden daher empfehlen, den Zaun am See im Sinne der Natur und der Eigentümer nicht zu überklettern.

Wandern am Hintersee – die Fakten:

Länge: 13km (inklusive Taubensee), der Rundweg um den Hintersee alleine ist ca. 3km lang
Dauer:
ca. 3 Stunden mit Pausen
Höhenmeter:
250 – also nicht der Rede Wert
Schwierigkeit:
einfach – auch für entspannte Spaziergänger gut zu machen

4) Spezial: Unsere ersten Erfahrungen am Klettersteig in Berchtesgaden (Kleiner Jenner)

Ausblick vom Laxersteig auf die Alpen

Dass wir mal sowas Verrücktes wie Klettersteige machen würden, hätten wir auch nicht gedacht. Ist aber tatsächlich passiert und hat Lust auf mehr gemacht! Unser ultimativer Spezialtipp für alle, die nach vielen Wanderungen etwas mehr Action wollen und vor keiner Herausforderung zurückschrecken.

Klettersteig: Ja gerne, aber mit Einführung vom Profi

Unsere grundsätzliche Bitte an alle, die diesen Artikel lesen: wenn ihr euch das erste Mal an einen Klettersteig wagt, dann nur mit professionellem Bergführer! Alles andere kann ganz schnell schief gehen – jeder Sturz am Klettersteig ist ein Unfall, der ernste Folgen für eure eigene und die Gesundheit eurer Mitkletterer haben kann. Damit das nicht passiert, findet ihr in unserem Beitrag alle Infos für Einsteiger am Klettersteig.

Genauso haben wir es übrigens auch gemacht. Da wir unsere Zeit in Berchtesgaden mit einem potenziellen Adrenalinkick versüßen wollten, haben wir etwas recherchiert und uns schlussendlich für den Premiumkurs für sportliche Einsteiger der Alpinschule Berchtesgaden entschieden (Bericht dazu folgt!).

Nachdem wir dann einen kurzen Übungsklettersteig bewältigen mussten/durften, ging es mit unserem Bergführer auch direkt auf unseren ersten „echten“ Klettersteig.

Schützensteig und Laxersteig – für jeden Geschmack etwas dabei

Um zu den beiden Klettersteigen am kleinen Jenner zu kommen, muss man circa eine Stunde Wanderung einplanen (Start bestenfalls vom Parkplatz Hinterbrand in Schönau a. Königssee ; dann erstmal in Richtung Mittelstation der Jennerbahn gehen). Alternativ kann man auch die Gondel nehmen, das kam für unseren Guide und uns aber natürlich nicht in Frage. Am kleinen Jenner gibt es dann zwei Klettersteige: den etwas einfacheren Schützensteig (mehr Infos zum Schützensteig) und den für Hobbykletterer ambitionierten Laxersteig (mehr Infos zum Laxersteig). Dazu ein kleiner Exkurs zur Schwierigkeit von Klettersteigen. Grundsätzlich gibt es die Stufen A (einfach) bis F (Harakiri), wobei sich bei jeder Stufe die Schwierigkeit verdoppelt. Der Laxersteig, den wir als erstes machen sollten, hat offiziell Schwierigkeit C (also schon ambitioniert).

Kurze Panik und mega Ausblicke am Laxersteig

Nachdem der Aufstieg auf den letzten Metern etwas abenteuerlich war (da der Zustieg noch nicht komplett fertig war), ging es los. Und wie! Direkt zum Anfang ging es direkt in die Steilwand, von der man locker ein paar hundert Meter nach unten sehen konnte. Kleine Panikattacke unsererseits inklusive, aber das ist laut unseres Bergführers normal. Ganz einfache Lösung: durchatmen und die Schönheit der Berge genießen (sagt Michi, unser Bergführer, klappt am Anfang so mittelgut, wird aber besser). Nach den ersten gemeisterten Abschnitten und etwas mehr Sicherheit fängt die ganze Angelegenheit an, richtig Spaß zu machen. Ist aber auch mega anstrengend für Körper und vor allem Geist. Kurzer Ausblick: abends waren wir vom Kopf her total platt und konnten unserer Erfahrung kaum verarbeiten. Zum Glück hatten wir Michi dabei, der fleißig Bilder von uns gemacht hat – sieht mega aus, oder?

Der Schützensteig – entspanntes Klettern mit mega Aussicht

Nachdem wir den Laxersteig erfolgreich bezwungen hatten (was wir ohne Michi nicht geschafft hätten und trotzdem sehr stolz sind), schlug er vor, dass wir den mit A/B klassifizierten Schützensteig alleine machen sollten. Gesagt, getan. Der Steig war deutlich einfacher, hat aber auch mega Spaß gemacht und uns die Sicherheit gegeben, einen Klettersteig alleine zu gehen. Die Bilder, die wir dieses Mal selbst gemacht haben, sehen nach einer Menge Spaß aus.

Klettersteige und wir – eine neue Liebe?

Ja, das kann man wohl so sagen. Unser Tag am kleinen Jenner hat uns angefixt, wir wollen mehr. Und wir dürfen hier schon verraten, dass wir bei unserem nächsten Trip in die Berge wieder geklettert sind. Wo, verraten wir in einem unserer nächsten Artikel.

Klettersteige (Laxersteig und Schützensteig am kleinen Jenner) – die Fakten:

Aufstieg: ca. 1 Stunde zum Start des Laxersteig; der Schützensteig startet dann direkt anschließend
Abstieg:
45-60 Min
Höhenmeter:
70m (Laxersteig), 60m (Schützensteig)
Schwierigkeit:
schwierig (Laxersteig), mittel (Schützensteig)
Blogbeitrag: Klettersteigkurs für Einsteiger

5) Spezial: Roßfeld Panoramastraße im Berchtesgadener Land für alle, die nicht so gut zu Fuß sind

Ausblick von der Roßfeld Panoramastraße

Unser zweites Spezial dreht sich um die Roßfeld Panoramastraße, die auch für alle Wanderer ein absolutes Muss ist. Zum einen, weil hier die Wanderung zum Kehlstein startet, zum anderen weil sich die Aussicht einfach lohnt. Wer mag, kann natürlich auch Fahrrad (das würden wir nur erfahrenen „Kletterern“ empfehlen) oder Motorrad nehmen, um die Straße zu erkunden.

Für 8,50 EUR pro Pkw kann man die Panoramastraße genießen

Los geht’s vom Ortskern Berchtesgaden aus, von dem die Panoramastraße gut ausgeschildert ist. Wir würden die Seite des Obersalzbergs als Startpunkt empfehlen, das ist aber dem persönlichen Geschmack überlassen. Am Beginn der eigentlichen Mautstraße wartet eine Schranke, an der ihr an einem Automaten bar oder bargeldlos die Mautkarte erwerben könnt. Kostet zwar 8,50 EUR pro Pkw inklusive aller Mitfahrer, lohnt sicher aber. Als Autofahrer besonders schlau zu sein und das günstigere Motorradticket zu lösen, lohnt sich übrigens nicht. Warum? Verraten wir nicht, die Sparfüchse unter euch werden es aber herausfinden.

Schnelle Kurven und grandiose Ausblicke auf der Roßfeld Panoramastraße

Hat man diese Hürde überwunden, warten neben schnellen Kurven vor allem eine Menge schöne Ausblicke. An den meisten gibt es kleinere oder größere Parkbuchten, in denen man sicher anhalten und fotografieren kann. Am höchsten Punkt kann man sogar ein paar Schritte gehen und sich dabei mit den lokalen Kühen bekannt machen. Für Toiletten und ein Gasthaus ist natürlich auch gesorgt, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Da Bilder eigentlich immer mehr als Worte sagen, haben wir euch hier noch ein paar Schnappschüsse von der Panoramastraße zusammengestellt.

Eine Anmerkung noch für alle, die 8,50 EUR pro PKW zu teuer finden: Von diesem Geld, das hauptsächlich währen der Hauptsaison eingenommen wird, wird die Straße in Ordnung gehalten, Müll eingesammelt, Infrastruktur bereitgestellt und insgesamt dafür gesorgt, dass auch diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, diese schöne Natur genießen können. Eigentlich fair, oder?

Roßfeld Panoramastraße – die Fakten:

Länge: 16km (die hier ausnahmsweise mehrheitlich fahrend zurückgelegt werden)
Dauer: eine gute Stunde Fahr- und Fotografierzeit einplanen
Höhenmeter: ca. 800
Schwierigkeit: einfach (da man das Auto nehmen kann)

Unser Fazit

Jetzt hatten wir oben doch glatt versprochen, das böse „C“ Wort nicht mehr zu benutzen. Machen wir auch nicht. Die Region um Berchtesgaden ist nämlich einfach immer zu empfehlen. Manchmal liegt das Schöne wirklich so nahe, dass wir vorher nie darauf gekommen sind. Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, dass dieser Trip nicht unser letzter in die Region gewesen sein wird. Im Steinernen Meer, am Jenner und Watzmann warten noch eine Menge Wanderungen und Klettersteige, die von uns erkundet werden wollen.

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