Unser Montenegro Roadtrip – 14 Tage in den schwarzen Bergen

Sollte Montenegro noch nicht ganz oben auf eurer Bucket List stehen, ergänz es. Jetzt! Und dann mietet euch ein Auto und genießt dieses Montenegro während eines Roadtrips.

Unsere Wandertipps haben wir euch ja in unserem letzten Beitrag schon mitgegeben, daher folgen hier eher allgemeinere Tipps und Tricks rund um unseren Montenegro Roadtrip.

Unsere Route für einen Roadtrip in Montenegro

Als erstes Stellen wir euch am besten unsere Route vor. Angekommen in Montenegro sind wir nämlich in Podgorica (ja, das ist die Hauptstadt!) und von da aus ging dann auch unser Roadtrip los.

Kannten wir vorher übrigens auch nicht, diese Hauptstadt. Aber wer außer denen, die schon in der Schule Erdkundefreaks waren, können das schon von sich behaupten?

Unterwegs waren wir insgesamt 14 Tage und hatten für die ganze Zeit ein Auto gemietet. Wir haben uns für eine Miete bei Sixt entschieden und durften für unseren Montenegro Roadtrip einen Dacia Sandero Stepway unser Eigen nennen. Aus unserer Sicht vollkommen ausreichend. Wir konnten alles super erreichen und waren tatsächlich an der einen oder anderen engen Stellen doch eher froh, kein größeres Gefährt zu haben. Die Straßenverhältnisse sind meistens einigermaßen gut (ein bisschen Schotter hält ja niemanden ab), in der Breite aber doch eher begrenzt.

Hatte sogar Apple CarPlay, der Gute. Die Stepway Ausstattung mit etwas mehr Bodenfreiheit war nicht so schlecht, damit konnte man sich auch durchaus mal etwas abseits der befestigten Straßen bewegen. Ein echter Offroader ist natürlich etwas anderes, für Montenegro war der Dacia aber vollkommen ausreichend.

Unser Dacia Sandero Stepway – ein optimales Gefährt für Montenegro

Unser kleiner Flitzer hat uns dann also von Podgorica nach Limljani (Skutarisee) und über Ulcinj weiter in die Berge gebracht. Nach unserer Zeit in Mojkovac (Biogradska Gora) ging es weiter nach Nedajno in den Durmitor Nationalpark. Unser letzter Halt war nach einem kurzen Abstecher in Niksic, Kotor, um noch ein bisschen das „laue“ Strandleben zu genießen.

Unser Flitzer hat uns tatsächlich überall hingebracht. Manchmal war das eine oder andere Hindernis auf dem Weg.

Gute Zusammenfassung. Ich war fürs Fahren zuständig, Nina für den Großteil der Route. Ordentliche Arbeitsteilung also. Wobei das auch eigentlich die einzig sinnvolle Route ist, wenn man das ganze Land bereisen will (anders herum würde natürlich auch gehen). Parken ist übrigens nirgendwo ein Problem (falls sich das jemand gefragt hat).

Im Folgenden stellen wir euch übrigens unter den einzelnen Überschriften nicht nur unsere „Übernachtungsorte“ vor, sondern immer auch was so auf dem Weg passiert ist.

Vom Skutarisee in die Berge und ab ans Meer – uns Montenegro Roadtrip

Was man abseits von einer Route und einem Auto für einen Roadtrip noch so braucht, sind natürlich die richtigen Unterkünfte. Auch hier haben wir uns, wie immer, nicht lumpen lassen. Wir haben uns für diese Reise entschieden, alle Schlafgelegenheiten vorzubuchen. Zum einen, weil wir bei der Online-Recherche so fantastische Guesthouses gesehen haben, bei denen wir auf keinen Fall die Gefahr eingehen wollten, dass sie schlussendlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Zum anderen wollten wir bei einer 14-tägigen Reise vor Ort nicht zu viel Zeit in Organisatorisches stecken. Am Ende haben wir für uns alles richtig gemacht. Es sollte aus unserer Sicht aber auch kein Problem sein, kurzfristig vor Ort eine Unterkunft zu finden. Genauere Infos zu den Unterkünften folgen natürlich.

Exakt! Für uns war es deutlich entspannter, immer zu wissen, wo man abends schlafen würde. Und von unserem letzten Roadtrip in Kanada hatten wir gelernt, möglichst mehr als eine Nacht pro Unterkunft einzuplanen und somit die Zeit auf der Straße zu minimieren. Was bei einem so kleinen Land wie Montenegro aber ehrlicherweise auch deutlich einfacher ist als in Kanada. Zum Vergleich: Montenegro ist ungefähr so groß wie Schleswig-Holstein. Kanada nicht.

1) Podgorica – die unbekannte Hauptstadt Montenegros

Podgorica war der erste Stopp unseres Montenegro Roadtrips. Leider nicht der Fotogenste.

Gestartet haben wir unseren Roadtrip durch Montenegro in Podgorica. Wieso? Weil wir da eben hingeflogen sind. Muss man dahin? Nicht unbedingt. Oder sagen wir es so: Zu unseren Montenegro Highlights hat Podgorica sicher nicht gezählt, aber ein paar coole Sachen kann man schon machen. Wir fanden Podgorica aber immerhin so spannend, dass wir der Stadt zeitnah noch einen eigenen Blogbeitrag widmen werden.
In der Folge geben wir übrigens eine kleine Zusammenfassung pro Abschnitt unseres Trips, damit ihr immer eine gute Übersicht habt.

Nette Cafés, coole Bars und große Hitze

Was wir in der montenegrinischen Hauptstadt definitiv empfehlen können ist das Erkunden zu Fuß. Ok, das empfehlen wir ehrlicherweise immer, aber in Podgorica gibt es auch einfach nicht so viele Sehenswürdigkeiten zwischen denen man hin- und herfahren könnte. Einzig die Hitze könnte dabei etwas stören.

Und es war wirklich heiß. Aber der findige Montenegriner hat dafür natürlich eine Lösung, die ich am liebsten direkt mit nach Hause genommen hätte. Anstatt nämlich wie in den meisten südlichen Ländern mittels Klimaanlage alle Innenräume auf Arktis zu kühlen, gibt es einfach überall draußen bei Restaurants, Bars und Cafés riesige Ventilatoren, die mit kleinen Wasserzerstäubern ausgerüstet sind. Unglaublich angenehm, so ein kühler Nebel! Und man kann dabei auch noch draußen sitzen. Geil, oder?

Best Burek in Town

Gewohnt haben wir übrigens mitten in der Innenstadt. Sehr praktisch, wenn man abends noch entspannt das ein oder andere Getränk nehmen will. Was wir übrigens uneingeschränkt empfehlen können, da Bier meist zwischen 1-2 Euro und der teuerste Gin & Tonic 5 Euro kostet. Kann man sich mal gönnen.
Von der Stadtmitte aus empfiehlt es sich, einen kleinen Spaziergang Richtung Altstadt zu machen, dann an der Moraca (in der man auch super im klaren, kühlen Wasser baden kann), Richtung Milleniumbrücke zu laufen und dann noch die Kathedrale im neueren Teil der Stadt mitzunehmen. Dort waren wir aber nicht wegen unserer religiösen Überzeugung, sondern wegen des besten Bureks (ist das gleiche wie Börek) der Stadt, der aus einer kleinen Hütte neben/hinter der Kathedrale verkauft wird. Sehr zu empfehlen!

An unserem ersten und einzigen Abend in Podgorica haben wir ein klassisches Grillrestaurant (Pod Volat) angesteuert – super lecker, aber viel viel zu viel. Scheint ein Ding zu sein in Montenegro, aber dazu später mehr. Auch sehr günstig übrigens. Mit 30€ kommt man mit Getränken und Vorspeisen für zwei Personen meistens ziemlich gut aus, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen. Würden wir sowie nie (auch wenn’s teuer ist), aber so ist es auch mal nett.

Nächte: 1
Unterkunft: Hotel Alexander Lux
Preis: ca. 55€ für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück
Lage: direkt in der Innenstadt neben der deutschen Botschaft)
Must Do: Burek neben der Kathedrale und Café Zrno
Restaurants: Pod Volat (große Portionen, sehr lecker)

2) Der Skutarisee – perfekte Natur direkt an der albanischen Grenze

Der Skutariasee – ein Highlight unseres Montenegro Roadtrips

Direkt aus der montenegrinischen Hauptstadt ging es dann zum ersten Highlight auf unserem Roadtrip: Dem Skutarisee (Lake Skadar; Skadarsko Jezero). Direkt an der Grenze zu Albanien und sogar zu einem großen Teil auf albanischem Gebiet befindet sich der riesige See. Die Montenegriner behaupten auf „ihrer“ Seite der Grenze würde sich zwar der kleinere, aber deutlich schönere Teil des Gewässers befinden. Sagen wir es so: Wir waren nicht in Albanien, aber was wir in Montenegro gesehen haben, ist wunderschön.

Auf dem Weg dorthin bietet sich übrigens an, die Niagarafälle (ja, die heißen in echt so) mitzunehmen. Nur ca. 10 Minuten vom Flughafen Podgorica findet man mehrere kleine und größere Wasserfälle an einem Fluss, in dem man sicher super erfrischen und schwimmen kann. Eine nette Gastronomie gibt es auch. Haben wir zwar nicht genutzt, soll aber empfehlenswert sein. Die Abkühlung ist bei der drückenden Hitze, die Podgorica während des Sommers ausmacht, auf jeden Fall eine sehr willkommene Abwechslung.

Wer am Skadar See ankommt, sollte sich von Einheimischen Abzockern, die einen zu einer Bootstour überreden wollen, nicht von der Ortsdurchfahrt hindern lassen. Es ist zwar eng, aber kein Problem. Wir haben uns leider „umleiten“ lassen und dann einen ganz schönen Umweg über super enge Bergstraßen genommen. Hat aber auch irgendwie Spaß gemacht.

Bootfahren und Entspannen während des Montenegro Roadtrips am Skutarisee

Wir werden diesem Ort auch sicher noch einmal einen gesonderten Artikel gönnen, aber wirklich zu empfehlen ist hier zum einen unsere wunderschöne Unterkunft in den Bergen unweit des Sees und eine private Bootstour auf dem See. Lohnt sich auf jeden Fall!

Wenn es weitergeht und ihr nicht plant, einen Abstecher nach Albanien zu machen, solltet ihr trotzdem einen Zwischenstopp in Ulcinj einegen. Das ist wahrscheinlich die südlichste Stadt Montenegros und auf jeden Fall der südlichste Punkt auf unserem Montenegro Roadtrip. Die Anfahrt dorhin ging über die Straße M2.4; die Stadt verzaubert einen dann mit ihrem orientalischen Flair.

Wenn ihr in Ulcinj ins Mittelmeer springen wollt, macht das am Besten NICHT am öffentlichen Strand. Warum? Menschen. Und zwar Millionen. Vielleicht übertreibe ich ein wenig, aber wir würden trotzdem empfehlen, sich eines der privaten Strandbäder zu gönnen.
Die Altstadt ist wirklich schön, wer mehr Zeit hat kann hier bestimmt das eine oder andere nette Restaurant oder Café ausfindig machen. Man merkt auf jeden Fall den orientalischen Einschlag, der Ulcinj deutlich von den anderen Regionen auf unserer Reise unterschieden hat.

Ulcinj und die Ruinen von Stari Bar sind definitiv einen Besuch wert

Wenn man sowieso schon auf dem Weg nach Ulcinj ist, lohnt es sich, in der nähe von Bar bei den Ruinen in Stari Bar vorbeizuschauen. Dort kann man eine Menge über die Geschichte der Besiedlung lernen und durch die Ruinen streifen. Klettert man auf einen der Türme, hat man zudem einen super Blick über die gesamte Bucht und das Meer.

Nächte: 2
Unterkunft: Guesthouse Vesna in Limljani
Preis: 75€ für ein Doppelzimmer für zwei Nächte inklusive Frühstück
Lage: Limljani, ca. 20 Minuten oberhalb des Sees
Must Do: eine morgentliche Bootsfahrt auf dem See mit Boat Milica – einfach nach Jelena fragen

3) Endlich in die Berge – der Nationalpark Biogradska Gora

Biogradska Gora – was will man mehr als diese wunderschöne Landschaft?

Auch wenn wir am Skutarisee schon einen kleinen Vorgeschmack auf die noch folgenden Berge während unseres Montenegro Roadtrips bekommen hatten, waren wir bei der Ankunft im Nationalpark Biogradska Gora mehr als begeistert. Die Motivation für die ersten Wanderungen stieg. Die Strecke zwischen dem Skutarisee und dem Nationalpark kann man übrigens leicht an einem Tag zurücklegen. Wir haben ja, wie oben schon gesagt, sogar auf dem Weg noch einen Zwischenstopp in Ulcinj gemacht. Reine Fahrzeit an diesem Tag hatten wir ca. 3,5 Stunden. Auch der Weg in den Nationalpark ist mitunter sehr beeindruckend und man hört mit jedem Höhenmeter, den man dazu gewinnt, die Wanderrouten rufen.

Autofahren wurde übrigens langsam auch deutlicher spaßiger. Die Berge am Skadar See waren zwar nett, aber so echte alpine Bergstraßen machen dann schon mehr Laune. Angekommen in Mojkovac ging es dann knapp 10 Minuten den Berg hoch und schon ware wir da. Wo? Im Eco Village von Familie Coric, die uns in Form von Natascha begrüßt und bewirtet hat.

Wandern, perfektes Frühstück und etwas Regen – unser erster Stopp in den Bergen während des Montenegro Roadtrips

Und das so richtig ordentlich und mit viel, viel Gastfreundschaft. Unser Cottage war nicht nur super schön gelegen, Natascha hat uns auch morgens unser Frühstück vorbeigebracht. Wie in Montenegro natürlich viel zu viel (war nicht schlimm, Wegzehrung für den Tag kann man ja immer gut gebrauchen) und richtig geil! Selbst gebackenes Brot, Omelett aus eigenen Eiern, frisch gebackene Pfannkuchen, selbst gemachte Marmelade & Smoothie aus eigenen Himbeeren und und und…
Wahnsinn, was die Frau alles aufgefahren hat. Dazu durfte man sich noch Himbeeren aus dem eigenen Feld mopsen – definitiv das beste Frühstück, dass wir auf der ganzen Reise hatten.

Das ganze gute Essen wollte natürlich auch wieder abtrainiert werden, deshalb waren wir ordentlich Wandern (als ob – wir hätten auch ohne die Wanderungen zugeschlagen). Sehr zu empfehlen, den Biogradska Gora Nationalpark zu Fuß zu erkunden, wenn es das Wetter zulässt. Was genau ihr Cooles machen könnt, findet ihr in unserem ersten Beitrag zum Wandern in Montenegro.

Nächte: 3
Unterkunft: Kolibe Coric bei Natascha
Preis: 117€ für ein eigenes Cottage inklusive mega Frühstück
Lage: 10 Minuten entfernt von Mojkovac
Must Do: Den Mount Bendovac erklimmen und hausgemachtes montenigrinisches Frühstück genießen

4) Höher und atemberaubender – Durmitor Nationalpark im Norden Montenegros

Die montenegrinischen Berge im Durmitor Nationalpark sind ein Muss für jeden Montenegro Roadtrip

War der Biogradska Gora Nationalpark eine gute Einstimmung, wollten wir danach ganz hoch hinaus. Und zwar nach Durmitor, Montenegros Herz und Seele mit Bergen von bis zu 2500m – richtig alpin also. Unser Ziel war Nedajno, ein kleines Dorf mitten im Nationalpark.

Wunderschön ist es dort! Wer Berge liebt, ist hier genau richtig.

Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man den Gipfel erklommen hat.

Alpines Wandern, abendlicher Gaumenschmaus und Europas größter Canyon im Durmitor

Um dort hinzukommen, wurde die Reise wieder einen Schritt abenteuerlicher. Waren wir vorher noch auf normalen Landstraßen unterwegs, kamen jetzt schmale Bergpässe und Schotterpisten hinzu. Ein Traum also für jeden, der gerne Auto fährt.

Und ein Traum für jeden Beifahrer mit leichtem Hang zu Angstzuständen. Nein Scherz beiseite, die Anfahrt entschädigt mit wunderbaren Ausblicken und atemberaubenden Landschaften. Wanderrouten gibt es hier übriges ebenfalls ausreichend. Genächtigt haben wir übrigens im wunderbaren Dorf Nedajno bei Jelena und ihrer Familie im Guesthouse Nedajno. Gute bodenständige Übernachtungsmöglichkeit mit köstlichem Essen. Wir haben jeden Abend die Möglichkeit genutzt, bei den Gastgebern zu Abend zu essen und wurden nicht ein Mal enttäuscht.

Lustig, aber wahr: am Besten wahr tatsächlich das Schnitzel – ein Traum also für jeden, der von zuhause gute Schnitzel gewohnt ist. Bei Montenegrinern anscheinend sehr beliebt und auf jeden Fall genau das Richtige, wenn man einen anstrengenden Wandertag hinter sich hat.

Nächte: 3
Unterkunft: Guesthouse Nedajno bei Jelena
Preis: 105€ für ein Zimmer mit geteiltem Bad inklusive Frühstück
Lage: 30 Minuten entfernt von Zabljak
Must Do: Den Mount Prutas erklimmen und eine abenteuerliche Sesselliftfahrt auf den Savin Kuk machen

5) Zwischenstopp in Niskic und das Kloster Ostrog

Nicht verwirren lassen, das ist weder am Kloster Ostrog noch in Niksic – war aber der schönste Teil dieser Strecke (Pluzine)

Unser letzter Stopp, bevor es endlich an den Strand gehen sollte, war in der Studentenstadt Niksic. Wieso wir hier überhaupt nochmal gestoppt sind? Wir wollten das berühmte Kloster Ostrog sehen. Unser Fazit dazu? Kann man sich mal ansehen, einen Umweg und eine Extra-Übernachtung würde ich dafür wohl nicht nochmal investieren.

Ich definitiv auch nicht. Zumal man, wenn man in das Kloster hinein wollte, mehr als eine Stunde anstehen müsste. Das war es uns dann doch nicht wert…

Was sich auf dem Weg aber definitiv lohnt, ist einen Zwischenstopp in Pluzine einzulegen (entweder bevor oder nachdem man den Durmitor Nationalpark) besucht hat. Wir hatten zwar leider keine Zeit die Stadt näher zu erkunden, haben uns aber zumindest für kurze Zeit eher wie in den norwegischen Fjorden als in Montenegro gefühlt. Wunderschön!

Niksic selbst ist, wie gesagt, eine nette Studentenstadt und bietet neben günstigen Drinks und Essen einige belebte Bars am Abend.

Zum Durchreisen für eine Übernachtung daher wie gesagt ganz okay, für längere Aufenthalte hat Montenegro aber definitiv bessere Orte zu bieten. Wir haben uns den Gin & Tonic für unter 5€ trotzdem gut schmecken lassen und abends dem Treiben auf der zentralen Plaza etwas zugeschaut.

Nächte: 1
Unterkunft: Garni Hotel Atrium
Preis: 55€ inklusive Frühstück für zwei Personen
Lage: Mitten in der Stadt
Must Do: Drinks in der Propaganda Bar

6) Die müden Knochen ausruhen- Strandurlaub in der Bucht von Kotor

Aussicht von der Kotor-Lovcen Road auf die Bucht von Kotor

Und dann war es endlich „geschafft“ oder doch „leider schon vorbei“? Nach 10 aufregenden Roadtriptagen in ganz Montenegro erreichten wir unseren letzten Stop Kotor. War die Anfahrt dorthin auf der Kotor-Lovcen Panoramastraße noch von einem beeindruckenden Panorama geprägt, war die wuselige Touristenstadt doch das Kontrastprogramm zu den eher einsameren Tagen in den Bergen.

Strandurlaub in Montenegro – geht auch

Doch wir gewöhnten uns schnell wieder an die Menschen und genossen die vier Strandtage in vollen Zügen. Wichtig zu sagen ist hier allerdings, dass es in der Bucht von Kotor wenig öffentliche (schöne) Strände gibt und man bei der Hotelbuchung einen Blick auf den Hotelstrand werfen sollte.

Lohnt sich definitiv, bei der Recherche darauf zu achten! Ansonsten gibt es auch ein paar private Beach Clubs, in denen man sich tageweise Liegen mieten kann (ca. 15€ pro Person & Tag). Da das bei längeren Aufenthalten ins Geld gehen kann, lieber bei der Buchung auf einen schönen Strand achten.

Wir wollten unseren Montenegro Roadtrip in Kotor standesgemäß abschließen und haben uns im Hotel Forza Terra eingemietet. Der Strand war wunderschön, die Zimmer auch, der Preis entsprechend. Kann man mal machen, muss man aber vielleicht nicht.

War schon irgendwie cool, in einem Boutique Hotel mit nur 8 Zimmern zu sein. Es gibt aber sicher auch preiswertere Alternativen, die ebenfalls völlig ausreichend sind. Aber macht man ja nicht alle Tage, sich so etwas zu gönnen…

Die einzige Aktivität in Kotor abseits vom Sonnenbaden waren übrigens eine kurze Wanderung hoch zur Burg, welche die ganze Stadt überblickt. Sehenswert.

Blick von der Burg über die Bucht von Kotor

Nächte: 4
Unterkunft: Hotel Forza Terra
Preis: ca. 300€ pro Nacht im DZ mit Frühstück
Lage: etwas abseits an der Küste entlang in Dorota (ca. 30 Minuten Fußmarsch nach Kotor City)
Must Do: zur Burg hochwanden

Unser Fazit zum Montenegro Roadtrip

Kann man machen, sollte man machen. Montenegro ist ein wunderschönes Land zwischen Bergen und Meer. Und obwohl mein Herz die montenegrinischen Berge etwas schneller gewonnen haben als der Küstenstreifen ist das ganze Land eine Reise absolut wert.

Da kann ich mich nur anschließen. Wir haben super nette Menschen kennengelernt und in großen Teilen unberührte Natur abseits von Touristenströmen genossen. Genau das Richtige, wenn man mitten in Europa mal abschalten will!

Auch die Fortbewegung mit dem Mietwagen ist absolut zu empfehlen und perfekt, um das kleine Land ausgiebig zu erkunden.

Vorausgesetzt natürlich, dass man einen guten Fahrer dabei hat, der auf den engen Bergstraßen sein Rallyetalent voll einbringen kann.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, denn selbst nach zwei Wochen Roadtrip durch Montenegro bleibt noch einiges zu entdecken.

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