Reykjavik in 72 Stunden – Expertentipps

Eventuell ist es verwegen, uns selbst als Experten anzusehen. Ich meine, vier Monate in einer Stadt gelebt zu haben und noch einmal ein paar Tage da gewesen zu sein machen einen sicher nicht zum Alleswisser – auch wenn Malte das in Bezug auf jegliche Themen gerne wäre.

Bin ich auch. Zumindest bei den meisten Themen. Glaube ich zumindest. Eventuell könnte es sein, dass meine Umwelt da manchmal ein anderes Gefühl hat. Aber auch nur eventuell.

Bei einer Stadt, die nur ca. 200.000 Einwohner zählt (Ok, über die Anzahl an Touristen in den letzten Jahren sprechen wir nicht), ist die Chance vielleicht ein bisschen höher.

Expertentipps für Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur – 72 Stunden Reykjavik

Aber Experten hin oder her. Nachfolgend findet ihr unser Expertentipps für Reykjavik: Heute in den Kategorien Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur – ausnahmsweise haben wir mal zu allem was zu sagen. Wieso wir übrigens mal vier Monate in Reykjavik waren? Auslandssemester! Das waren noch Zeiten.

Ich habe nicht nur ausnahmsweise zu allem was zu sagen. Habe ich eigentlich immer, und das sollte Nina nur all zu gut wissen.

Nun aber zu den wichtigen Dingen. Wir fangen übrigens nicht mit unseren kulinarischen Highlights an (auch wenn das auf unserer persönlichen Liste immer ganz oben steht), sondern mit den Must-Sightseeing-Sees (super Wort, oder?)

Unsere Top Ten der Sehenswürdigkeiten in Reykjavik

  • Hallgrimskirkja – wahrscheinlich die Attraktion, die man NICHT verpassen kann. Gibt es doch nur einen Berg (ok und einen Hügel :D) in Reykjavík und ein hohes Gebäude. Wenn dann beides zusammen kommt, ist es schwierig, das das Ganze der geneigten Aufmerksamkeit entgeht.
    (Homepage: http://en.hallgrimskirkja.isEintritt um auf das Dach der Kirche hochzufahren: 1000 ISK, je nach Kurs ca. 6€ )
  • Perlan – kann man nicht verfehlen. Eine große Glaskuppel auf Reykjavíks eben erwähntem Hügel. Unter der Kuppel gibt es eine Ausstellung zu Eishöhlen, ein ziemlich hochwertiges Restaurant und eine Cocktailbar. Wir waren nur wegen der Aussicht da, die umsonst ist und sich sehen lassen kann. Das Museum soll aber auch ganz schön sein.
    (Homepage: https://perlan.is – Eintritt in das Museum: 4490 ISK)
  • Mount Esja – Reikjavíks Hausberg, der sich hervorragend für einen halbtägigen Ausflug mit Wanderung eignet. Dorthin kommt man am besten mit dem Auto oder vom zentralen Busbahnhof Hlemmur (Achtung: Bus fahren ist das einzige, wofür man in Island Bargeld benötigt, und zwar am besten passend). Der Aufstieg auf die Esja ist auch für ungeübte, aber durchschnittlich sportliche Menschen gut zu machen. Folgt man den ausgeschilderten Wegen, ist der Blick auf Reykjavík und die Bucht spektakulär. Ganz zum Gipfel kommt man nur als erfahrener Bergsteiger, bei Schlechtwetter wird ggf. Ausrüstung benötigt.
    (Mehr Informationen: https://visitreykjavik.is/mount-esja)
  • Der „alte“ Hafen – eignet sich wunderbar für eine kleine Spaziergang und zum Einkehren in einem der vielen kleinen Cafés. Besonders zu empfehlen sind die Eisdiele Valdís und das Café Haiti. Für alle, die auf Handgemachtes im Scandinavian Design (klar, was sonst!?) stehen, gibt es mittlerweile auch eine Menge kleiner Läden, die zum Stöbern einladen. Relativ ist außerdem eine Food Hall, welche Spezialitäten nicht nur aus Island anbietet: Hlemmur Mathöll.
    (Mehr Informationen: https://wakeupreykjavik.com/old-harbor-reykjavik/)

  • Harpa – Reykjavíks ikonisches Opernhaus. Hat aufgrund seiner Architektur eine Menge Diskussionen verursacht, die nicht immer sachlich geführt wurden. Mittlerweile ist man sich aber einig, dass das Gebäude doch ganz gelungen ist. Wenn ihr Glück habt, findet gerade ein Konzert oder eine Comedyshow statt, für die ihr günstig Karten schießen könnt. Reingehen und ein wenig schauen lohnt sich aber auch ohne Tickets und ist vollkommen kostenlos.
    (Mehr Informationen: https://en.harpa.is )
  • Grótta Island Lighthouse – wer Lust auf einen Spaziergang am Wasser hat, ist hier genau richtig. Alle, denen 45 Minuten laufen zu weit ist, können auch das Auto nehmen. Besonders bei Aktivität von Nordlichtern eignet sich der Leuchtturm als Fotospot, da er etwas außerhalb gelegen ist und daher weniger Umgebungslicht vorhanden ist.
    (Mehr Informationen: https://visitreykjavik.is/grotta-lighthouse)
  • Laugavegur – Zu verfehlen ist die zentrale Straße der isländischen Hauptstadt ohnehin nicht. Mitten im Zentrum von Reykjavík gelegen bildet sie das Herz der Hauptstadt. Tagsüber lohnt es sich hier durch die zahlreichen Geschäfte zu schlendern und eines der kleinen Cafés auszuprobieren (dazu kommt noch einmal ein separater Blogpost), abends kann man dann in einem der vielen Nachtclubs (vielen von ihnen waren tagsüber Cafés oder Restaurants) das isländische Nachtleben in vollen Zügen genießen.
  • Hið Íslenzka Reðasafn – Das sagt euch jetzt erstmal nichts, nehme ich an. Oder kann hier doch jemand fließend isländisch? Für alle, deren isländisch Kenntnisse so ausgeprägt wie meine sind: Hierbei handelt es sich um das isländische Phallusmuseum (jaaaa – Penis. Sogar viel davon). In dem kleinen Museum sind tatsächlich die Phallen aller im Land vorkommenden Säugetiere gesammelt. Hört sich komisch an? Ist es vielleicht auch ein wenig. Und tatsächlich nicht weniger spannend! Und übrigens: Die Phallologie ist tatsächlich eine antike Wissenschaft.
    (Homepage: http://phallus.is – Eintritt: 1700 ISK)
  • Kolaportid Flohmarkt – An dieser Stelle müssen wir zugeben, dass unsere Auflistung hier nicht ganz überschneidungsfrei ist, da der Kolaportid Flohmarkt sich genau genommen am „alten Hafen“ von Reykjavík befindet. Wir finden allerdings, dass er einen eigenen Eintrag hier verdient. Der Flohmarkt, der allerhand an (isländischen) Kuriositäten bietet, öffnet an den Wochenenden zwischen 11 und 17 Uhr. Mit etwas Glück lässt sich hier auch einer der beliebten isländischen Pullover zu einem günstigen Preis erstehen. Das Stöbern lohnt sich. Der Flohmarkt ist, da indoor, übrigens auch ein guter Tipp für einen verregneten Tag in Reykjavik.
    (Mehr Informationen: https://iheartreykjavik.net/2012/05/kolaportid-flea-market/)
  • Vesturbæjarlaug – Reykjavíks bester Swimming Pool
    Was macht der Isländer nach einem anstrengenden Tag? Richtig, im heißen Wasser entspannen und sich dabei mit Freunden über Gott und die Welt unterhalten. Am besten geht das zusammen mit vielen Locals, wenig Touristen und Meerblick im Vesturbæjarlaug. Dort kann man für einen kleinen Eintritt im heißen und kalten Wasser entspannen, Bahnen ziehen und sogar saunieren. Alles natürlich unter freiem Himmel. Bilder gibt es hier übrigens keine, Handys im Schwimmbad strengstens verboten.
    (Homepage: sundlaugar.is – Eintritt: 1000 ISK)

Mehr Expertentipps für Reykjavik folgen

Nachdem wir euch nun also die Top Sehenswürdigkeiten für Reykjavik in 72 Stunden verraten haben, folgen bald auch unsere Highlights in Sachen Gastronomie und (Tages-)Ausflügen. Denn sollten man ein bisschen mehr Zeit für die Stadt im hohen Norden eingeplant haben, laden viele kleine Cafés zum Verweilen und tolle Restaurants zum Speisen ein.

Genau! Rund um Reykjavík gibt es nämlich einige coole Sehenswürdigkeiten zu bestaunen und Dinge zu erleben, die man mit einem Mietauto gut innerhalb eines Tages erreichen kann. Freut euch also auf mehr!

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