Hunger? Kein Problem mit dem #rivadelgardafoodguide, Teil 1

Hört sich schwierig an? Ist es aber gar nicht! Wir waren im Urlaub stets um euer Wohl besorgt und haben die Restaurantlandschaft in und um Riva del Garda ganz genau unter die Lupe genommen. Total selbstlos von uns, oder?

Ich meine, essen muss man ja grundsätzlich eh. Kann man sich ja wohl auch direkt was Leckeres aussuchen, oder? 

Eigentlich würde ich jetzt vorschlagen, die Restaurants in Kategorien einzuteilen. Oder wenigstens in ihre Herkunftsländer. Ein strukturierter Ansatz eben. Macht aber keinen Sinn. Warum? Wir hatten viel Pizza, Pasta und Antipasti. Echt italienisch eben. Kann man tatsächlich eine Woche machen, ohne dass einem langweilig wird. Hatten wir nämlich zunächst befürchtet, konnten diese Hypothese aber glücklicherweise schnell wieder verwerfen. Los gehts also.

I Momenti

Was will man als Erstes essen, wenn man nach Bella Italia kommt? Si – Pizza! Aber weil einfach Pizza ja nun langweilig ist, haben wir uns das I Momenti für den ersten Schmaus im Süden ausgesucht. Um das Fazit kurz vorweg zu nehmen: Wir haben es nicht bereut. Als wir um 21 Uhr (diese Zeit ist ja in Italien durchaus die normale Dinnerzeit – Reservierung also zu empfehlen) in dem kleinen Restaurant vor den Toren der Altstadt Rivas Platz genommen hatten, wussten wir ehrlich gesagt noch nicht 100%-ig, was uns erwarten würde. Macht aber nichts, man muss auch mal was ausprobieren. Und beste Bewertungen bei Tripadvisor lügen normalerweise nicht. Netterweise haben uns gleich zwei Kellner (in Englisch und Deutsch) über die Besonderheiten der angebotenen Pizza aufgeklärt. Die Pizza war nämlich nach einem besonderen Rezept gemacht  und der Teig hatte über mehrere Tage immer wieder geruht, bevor er in den Ofen geschoben wurden. Ich betone: Tage! Die Pizzabäcker machen sich tatsächlich die Mühe, dem Teig ganze 48 Stunden Zeit zu geben, um sein volles Aroma und seine Fluffigkeit zu erlangen. Der Belag wurde erst anschließend „drapiert“. Aber seht selbst, ob sich der Aufwand gelohnt hat:

Und tatsächlich war die Pizza nicht nur optisch herausragend, sondern auch geschmacklich hervorragend. Wirklich. Wir sagen das nicht nur so. Der Preis kann sich mit 15-20 € pro Pizza auch durchaus sehen lassen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Eben. Lange, handwerkliche Bearbeitung und Zutaten von bester Qualität haben einfach ihren Preis. Ach so, glaubt keinesfalls dem netten Servicepersonal, wenn es behauptet, man könne sich ja auch eine Pizza teilen. Vollkommener Quatsch! Viel besser: Zwei Pizzen bestellen und in vier Varianten belegen lassen. Die Pizza in Sachen Belag zu teilen, ist nämlich möglich und der wahre Geheimtipp. Da hat Nina sowas von Recht! Eine Pizza für zwei Personen, lächerlich…

Für einen nicht-Weintrinker für mich gab es übrigens auch Bier. Genau eine Sorte. War aber lecker und ließ sich gut trinken.

Panem

Ein Glückstreffer par excellence. Was macht man, wenn man nach einer langen Autofahrt ankommt, an den See will und Hunger hat? Richtig, auf dem Weg nach Panini suchen. Zum Glück lag das Panem an unserer Route durch die Altstadt. Direkt am westlichen Stadttor gelegen, lud uns das kleine Lokal mit seiner Panini-Auswahl geradezu zum Einkehren ein. Wir haben also Platz genommen und uns von dem netten jungen Kellner aus Sizilien erklären lassen, dass das Panem für jede Region Italiens ein Panini mit lokale Zutaten anbietet. Geiles Konzept!

Nachdem wir uns für zwei Panini entschieden hatten und ich die gastliche Stätte nochmal kurz verlassen hatte (Typisch Malte, geht mit ganzen 20€ los und will direkt im ersten Laden Gorumet-Sandwiches essen und Bio-Limo trinken. Dass wir da mit dem blauen Schein nicht so ganz weit kommen würden, lag irgendwie auf der Hand, oder? – Das Preis-Leistungsverhältnis war übrigens trotzdem super!), saßen wir endlich vor zwei köstlich aussehenden Panini. Alle Zutaten wurden frisch aufgeschnitten (Wurst/Käse), das überaus leckere Brot liebevoll belegt und dann getoastet.

Zum Geschmack kann ich nur eines sagen: Bombe! Die Zutaten waren perfekt aufeinander abgestimmt und die Qualität bei jeder Zutat erste Klasse. Wir haben natürlich geteilt, damit jeder wenigstens zwei Regionen kulinarisch erkunden konnte. Und hatten uns dann fest vorgenommen, wiederzukommen. Hat leider erstmal nicht geklappt (Termine, Termine), aber wir werden sicher nicht das letzte Mal in Riva gewesen sein. Und werden dann wieder direkt nach unserer Ankunft ins Panem pilgern. Da freue ich mich jetzt schon drauf!

Übrigens: das Panem ist nicht nur für Panini gut. Neben uns haben zwei Radfahrer eine sehr gut aussehende Antipasti-Auswahl verköstigt, und auch abends war das Lokal immer gut gefüllt. Probiert es einfach selbst aus!

Habt ihr Hunger bekommen? Wenn ja, haben wir unser Ziel erreicht. Und geben euch demnächst mehr davon. Das war nämlich erst der Anfang, Teil 2 der Serie ist schon in Arbeit und ganz bald für euch verfügbar!

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