Drei verschiedenen Kulturen und ganz großer Sport – Multikulti an #Tag4

Pause? Was soll das sein? Haben wir uns auch gedacht und an Tag 4 in New York nicht nur eine Reise durch mehrere Kulturen gemacht, sondern uns auch noch klassisch amerikanisch sportlich betätigt. Okay, vielleicht haben wir auf der Tribüne gesessen. Ja, mit ein paar „kleinen“ Snacks. Na und? Ist eben der amerikanische Style. Man soll ja schließlich offen sein für Neues.

Und wir haben was gelernt. Sollte man ja auch nie außer Acht lassen. Denn ich war zwar schon einmal beim Baseball – die Regeln, welche über die Adaption durch Brennball hinausgehen, hatte ich erfolgreich wieder verdrängt. Aber erstmal zum Beginn des Tages. Was natürlich nicht fehlen darf, ist Frühstück. Auch dabei haben wir uns die Amis zum Vorbild genommen und sind auf dem Weg zu unserem ersten Tagesordnungspunkt bei Panera Bread eingekehrt. Die USA Experten Nina und Anna kannten den Laden natürlich, für Brigitte und mich war das ganze #Neuland. Für alle, denen es genauso geht: Panera Bread ist eine Kette, bei der sich, oh Wunder, alles ums Thema Brot dreht. Zu Frühstückszeiten hat man die Qual der Wahl zwischen mindestens 100 verschiedenen Bagels und nochmal so vielen Frischkäsesorten (ich übertreibe an dieser Stelle nicht). Kaffee, Muffins, Smoothies und was sonst noch so dazugehört, gibt es natürlich auch. Ob wohl ich am liebsten alles probiert hätte, war ich mit meinem Frühstück mehr als glücklich. Sowohl die herzhaften als auch die süßen Bagelvarianten haben überzeugt. Und wenn ich so in die kauenden Gesichter meiner Mitstreiter geschaut habe, sah es dort ähnlich aus. Yes, war gut!

Was dann anstand, kann den durchschnittlichen Touristen schon Mal überfordern. Chinatown, SoHo und Little Italy in guten zwei Stunden. Fernost, Amerika und Italien liegen in NYC zwar geographisch sehr nah zusammen, sind aber bekanntermaßen kulturell doch leicht verschieden. Wir haben die Herausforderung angenommen und uns mit unserem Guide (Wie heiß der nochmal??? Keine Ahnung, aber nett war er!) auf eine Walkingtour begeben, die aus meiner Sicht die beste der ganzen Woche war (gebucht über den NY Pass). Ja, das war sie wirklich. Mega cool war es nämlich und super entspannt und überhaupt. Das lag zu einem großen Teil wohl auch daran, dass unser Guide eigentlich Schauspieler war (Ok, das sind gefühlt 90% der Menschen, die sich mit solchen Touren etwas nebenbei verdienen) und so wirklich kurzweilig wichtige und noch wichtigere Fakten über New York preisgab.

Los ging es in SoHo (steht für South of Houston, für die Klugscheißer unter euch), dem Künstler- und ehemaligen Theaterviertel New Yorks. Weil die Mieten mittlerweile selbst für New Yorker Verhältnisse exorbitant hoch sind, kann sich kaum ein Künstler mehr leisten, dort zu wohnen. Gentrifizierung live also. Schön ist es trotzdem dort – ich hatte den Eindruck, in einer anderen Stadt zu sein. Das Flair ist irgendwie europäischer, die Lautstärke geringer und die Menschen scheinen weniger hektisch zu sein. Und es gibt Cronuts. Die ich sehr, sehr, sehr, seeeeeeeehr gerne probiert hätte. Man muss nämlich morgens um halb 8 vor der entsprechenden Bäckerei stehen und sich anstellen. Um 9 sind die Dinger meistens schon ausverkauft. Der Aufwand war mir dann doch etwas zu hoch…vielleicht beim nächsten Mal. Wir hatten hier wirklich, wirklich auf Malte gehofft. Jeden Morgen sind wir aufgestanden und haben insgeheim vermutet, dass er schon mit den kleinen Leckereien in unserem AirBnb-Wohnzimmer auf uns warten würde. Aber nichts da. Umsonst gewartet.

Weiter ging es über NoLIta (North of Little Italy) nach Little Italy selbst. Lustiger Fakt: Unser Guide traute sich nicht, in normaler Lautstärke eine Restaurantempfehlung abzugeben. Warum? Weil beim letzten Mal ein konkurrierender Gastronom in Form eines sehr aufgebrachten Italieners auf ihn zustürmte und wüst auf Italienisch beschimpfte. Wenn es ums Essen geht, versteht diese Nation einfach keinen Spaß. Da gerade kein Italiener in Sichtweite ist, kann ich aber eine Empfehlung abgeben. Der Käseladen „Alleva Dairy“ macht frische Sandwiches und Tramezzini mit allem, was das Herz begehrt und verkauft zudem leckere Cannoli (gefülltes, sizilianisches Gebäck) in vielen verschiedenen Sorten. Direkt gegenüber bei Ferrara’s soll es die besten Desserts der ganzen Stadt geben. Wir haben es nicht getestet, aber diesen Tipp von mehreren Guides (unter anderem Beth) bekommen. Austesten lohnt sich also.

Was uns sonst noch aufgefallen ist. Little Italy ist wirklich sehr little. Genau genommen nur zwei Straßen groß. Passt man eine Minute nicht richtig auf, ist man schon in Chinatown. Gut, dass wir dort eh hinwollten. Und von unserem Guide einen Tipp bekamen, den wir als erfahrenen Reisende schon längst kannten: Joe’s Shanghai. Zum Glück gab es auch einen Tipp, den wir noch nicht gehört hatten. In der Doyers Street gibt es die „Apotheke„, eine High Class Cocktailbar, die sich hinter einer etwas spooky aussehenden Tür verbirgt. Austesten lohnt sich!

Anschließend haben wir uns dann auch wieder den ernsten Themen des Tages zugewandt. Auf ging es ins 9/11 Memorial & Museum.

Ebenfalls definitiv empfehlenswert und super interessant. Anna und ich waren vorher schon einmal dort, für Malte und Muddi war es was ganz Neues. ich möchte an dieser Stelle auch wirklich nicht so viel preisgeben. Schaut es euch selbst an. Der Umgang mit dem Unglück ist eben, sagen wir, amerikanisch. Das kann man mögen oder nicht.

Dann war es endlich Zeit für das HIGHLIGHT des Tages. Nina hatte mir nämlich zum Geburtstag Tickets für die NY Yankees geschenkt. Im legendären Yankees Stadium. Dem Heiligtum des New Yorker Sports. Man, war ich aufgeregt. Zu Recht, wie sich herausgestellt hat. Erstmal: das Stadium ist der Wahnsinn. Ein riesiges Ding, das schon von außen eine ganz besondere Stimmung ausstrahlt.

Ist man einmal drin, steht man im Mekka des amerikanischen Baseballsports. Riesige Banner erinnern einen an die Legenden, die das Jersey der Yankees getragen haben. Passend dazu gibt es jede Menge Merchandise. Also nicht so kleine Stände wir in deutschen Stadien, sondern richtig fette Stores. Ja, mehrere. Klar, dass wir da nicht widerstehen konnten und uns ein kleines Andenken gekauft haben.  Was muss, das muss eben!

Was man beim Baseball ebenfalls zwingend machen muss? Richtig geraten: Essen. Und zwar diese mega leckeren Chicken Vögel mit Chili Cheese Fries, scharfer Soße und einem eiskalten Mountain Dew. Was kann es Besseres geben? Nichts!

Ach ja, Sport wurde auch gemacht:

War unser erstes Mal beim Baseball. Nachdem wir die Regeln halbwegs verstanden haben, war es ein wirklich interessanter Sport. Nur blöd, dass die Yankees verloren haben. Am nächsten Tag hat man denselben Gegner nämlich besiegt. Schade Schokolade. War aber trotzdem ein super schönes Erlebnis/Geschenk. Ganz ohne Jochen Schweizer. Ich habe eben die beste Freundin. Punkt.

Und sie hatte auch noch selbst Spaß an der ganzen Geschichte. Mit Sportereignissen kann man uns eben immer erfreuen. Das nächste Mal steht aber dann auf jeden Fall ein Basketball- oder Footballmatch auf dem Plan. Das muss einfach auch mal sein.

Was wir sonst noch in NYC gemacht haben? Hier die Berichte zu den vorherigen Tagen:

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 5-7 folgen natürlich auch zeitnah! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: