Lissabon – Sonne, Flair uuuuund…die weltbesten Pastéis!

Dass wir in Portugal waren, haben wir euch in einem der letzten Beiträge ja schon verraten. Dass es ein unglaublich schöner Urlaub war, auch. Die Gründe dafür verraten wir euch jetzt. Los gehts bei unserer ersten Station in Lissabon. 4 Tage haben wir hier verbracht. Und ne Menge gesehen. Und gegessen. Und getrunken. Hört sich gut an? Hier sind die Details!

Nachdem Nina und der Rest unseres Fluges überraschenderweise (Ja, die Gefahr bestand. Wirklich!) doch nicht abgestürzt waren, konnte es losgehen. Raus aus dem Flughafen und rein ins Taxi. War aber nichts mir südländischer Lässigkeit. Klassisches Schlange stehen stand an. Ging dann aber relativ fix. Unser Taxifahrer, ein älterer portugiesischer Herr, sprach zwar kein Englisch, schien aber eine ungefähre Ahnung zu haben, wie er uns zu unserem Airbnb bringen würde. Hat zum Glück geklappt – und war super günstig! Für schlanke 20€ sind wir eine knappe halbe Stunde in den Stadtteil Alcantara, der ein normales Wohnviertel der Einheimischen ist, gefahren. Richtig, kann wirklich jedem nur empfehlen, der beim Flughafentransfer nicht auf den letzten Cent acht muss, diese Transportmöglichkeit zu wählen. Ist schon entspannt. Das Appartement war zwar klein, aber stilvoll eingerichtet. Für 175€ für vier Nächte kann man da nichts falsch machen. Vollkommen richtig. Und die Möglichkeit, beim Supermarkt um die Ecke jede Tag frischen Obst als Tagesverpflegung zu erstehen, war inklusive.

Wir also unsere Koffer abgestellt und nix wie los in die Stadt. Was Essen. Kommt irgendwie häufiger vor. Aber denkste. War gar nicht so einfach. Der Bus kam nämlich nicht. Erst müssen wir Schlange stehen und dann kommt auf einmal doch die südländische Lebensart durch, oder was? Die Fahrpläne in Portugal kann man jedenfalls vergessen. Macht aber eigentlich gar nichts, man kommt nämlich auch so ganz gut an. Alles easy also, wir hatten schließlich Urlaub!

Angekommen im Bairro Alto ging dann wieder das unvermeidliche Unglück los. Etwas zu Essen finden. Aber wieder einmal waren wir sehr erfolgreich. Wo wir allerdings waren? Keine Ahnung mehr. Hier also keine Empfehlung von uns. War aber lecker. Und das zählt! Was wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen können, ist, ein wenig durch das Bairro Alto zu schlendern. Das Ganze heißt übersetzt übrigens Oberstadt. Wusstet ihr nicht? Hättet ihr spätestes bei einem Spaziergang gemerkt. Hoch geht es nämlich ganz schön (Ja gut, runter dann auch wieder). Aber dafür ist es Wert, die vielen kleinen Bars, Restaurants und Boutiquen in einem der schönsten Teile Lissabons zu bestaunen, sich in der Menge treiben zu lassen und das Leben zu genießen. Ja, hört sich poetisch und kitschig an. Ist aber der Hammer. Ist es tatsächlich. Portugiesischen Lebensstil mag ich. Also wir. Bisschen essen hier, bisschen trinken da und immer laut und wortreich diskutieren. Da fühlen wir uns gleich wie zuhause. Nicht, dass unsere Familien ähnlich wären…aber geht vorher ins Trainingslager (Berge!). Ja, bezüglich Alkohol auch.

Wenn man besonders Glück hat, kommt man noch am Miradouro de São Pedro de Alcântara vorbei und kann den nächtlichen Blick über Lissabon genießen. Ist bei Tag auch ziemlich nice. Nur um es gesagt zu haben. Glaubt bloß nicht, dass Nina noch wusste, wie der Ort heißt. Ich zwar auch nicht, aber ich bin kein Karten-Analphabet. Macht das Leben deutlich leichter. Gut also, dass Nina mit mir unterwegs ist. Bisschen Eigenlob kann nicht schaden.

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Ja wir waren bei Tag nochmal da – Bilder sind besser. Aber so ging dann auch unser erster Abend in der portugiesischen Großstadt zu Ende. Verliebt haben wir uns direkt. Also in die Stadt. In mich nicht? Obwohl, wäre auch bisschen spät gewesen. Aber ich muss zustimmen – Lissabon kann so einiges. Wäre eine Stadt, in der ich mich definitiv vorstellen könnte, zu leben.

Am nächsten Morgen ging das Entdecken der Stadt dann ausgeschlafen weiter. Direkt zu Beginn des Tages wartete ein besonderes (kulinarisches) Highlight. Nahe unseres Appartements in Alcantara gab (und gibt) es die kleine Pastelaria Rovany (und wieder kann einer von uns beiden eine Karte lesen). Nach ersten Verständnisproblemen (unser Portugiesisch ist nicht vorhanden und Maltes Spanisch ist komischerweise nicht auf so viele Gegenliebe gestoßen. Hey, immer hin habe ich es probiert. Hat aber nicht geklappt. Nett wars trotzdem und wir haben ja etwas zu Essen bekommen.) haben wir dort ein super leckeres und spottgünstiges Frühstück bekommen. Empfehlung, Empfehlung. Empfehlung!

Anschließend haben wir uns dann zur Sandemann New Lisbon Walking Tour aufgemacht. Ist ja eh schon obligatorisch, dass wir diese Touren mitmachen. Wir als alte Globetrotter. Lissabon, London, Hauptsache Amerika eben. Oder so ähnlich. Besonderheit dieses Mal: Wir waren in Begleitung. Ein befreundetes Pärchen (Ja, die waren mit uns im Auslandssemester in Island. Ja, die beiden haben sich auch dort kennengelernt. Ja, einer von beiden ist Ausländer. Aus München. Sie kommt aus Norwegen. Ist mir kulturell näher.) war zeitgleich in Lissabon. Die Tour war wie immer super. Und warm. Ja, warm wars. Ist ja auch Portugal Anfang September gewesen. Was wir uns nicht haben nehmen lassen? Nach der Walkingtour einfach noch weiter umher zu laufen. So kamen wir auch zur Festung Castelo de São Jorge und hatten am Jardim Augusto Gil noch einmal einen super Blick auf den Tejo.

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Apropos Tejo: Die Strandpromenade haben wir genutzt, um nach dem ganzen Freizeitstress ein wenig zu chillen. Eiskalte, frische Limonade gekauft, die Beine ins Wasser gehalten und schon gehts den geschundenen Füßen wieder besser. Problem: irgendwann kommt er immer, der vermaledeite Hunger. Aber wir wussten ja, wo wir hin wollten. Neugierig geworden? Dann beeilen wir uns und hauen bald den nächsten Beitrag raus. War nämlich super lecker. Und erst Tag 2. Also noch ne Menge zu erzählen.

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Huch, jetzt haben wir euch die Pastéis vorenthalten. Liefern wir aber nach. Versprochen.

Außerdem erzählen wir auch dann nochv von einem anderen atemberaubenmdem Ausblick über Lissabon, den wir genießen durften und vieles mehr…!

…Spannung aufbauen und so!

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