London. Day I.

London im Regen? Nicht so schön. Hatten wir jetzt halt auch nicht!

Da war nur Sonnenschein. Drei Tage lang. Wirklich. Ich war beeindruckt. Glaubt ihr nicht? Schaut selbst:

Heute will ich euch übrigens erstmal von unserem Tag 1 in London berichten. Ich bin mir relativ sicher Malte will auch seinen Senf dazugeben. Werdet ihr sehen. Will er immer.

Natürlich will er das. Und deswegen macht er das auch direkt. Beziehungsweise doch erst nach dem nächsten Absatz. Aber dann wirklich. Und weil er ein Klugscheißer ist, muss gleich die erste Korrektur her.

Freitagmorgen in „Allerhergottsfrühe“ ging es dann los. Endlich. Schließlich war der Trip mein Geburtstagsgeschenk. Letztes Jahr im November. Aber „Gut Ding will Weile haben“! (Das ist der Moment in dem unser Phrasenschwein zufrieden grunzt).

Frau muss auch zugeben: Wir haben alles richtig gemacht. Es war perfekt. Das Wetter war der Hammer. Die Stadt ja sowieso.

Naja, so ganz perfekt, wie Nina das hier darstellt, war unser Start in London nicht. Nach der Ankunft am Airport in Stansted (ja, das ist gefühlt auf halbem Weg nach Manchester) erwartete uns die klassische England Kombination bestehend aus unangenehmen Temperaturen, wolkenverhangenem Himmel mit gelegentlichen Ergüssen und, last but not least, einer Menge Schlangen zum Anstehen.

Nach unserem Flug von Köln-Bonn nach London-Stansted und einem Bustransfer in die City (selten habe ich eine so reibungslose Anreise erlebt), ging es erstmal ins Hotel. Na, was wohl? Chillen! Gepäck loswerden.

Hmm…die Busfahrt war wirklich klasse, mega komfortabel (bei 2m Körpergröße weiß man Beinfreiheit zu schätzen) und viel günstiger als der Zug. Bevor wir einsteigen durften, hieß es aber erstmal warten. Und warten. Und dann hoffen, dass die Briten einen bei der Passkontrolle einreisen lassen (eine besondere Herausforderung, wenn man so gefährlich wie Nina aussieht). Hat aber zum Glück alles geklappt und wir durften in drei superschöne Tage starten.

Genächtigt haben wir übrigens im The Z Victoria.

Das war schon alleine deswegen pefekt, weil unser Flughafentransfer vor der Tür gehalten hat. Direkt. Besser geht es nicht. Wäre halt auch anstrengend gewesen sich mit unserem (Hand-)Gepäck weiter als zehn Meter bewegen zu müssen. Ja wirklich. Nicht zumutbar.

Da unsere Zimmer überraschenderweise um 10 Uhr morgens nun noch nicht einzusgbereit waren – was ein Service…! – ging es erstmal weiter. Stadt erkunden. Zu Fuß ging es dann nur in eine Richtung. Frühstück!

Es war fabelhaft. Wir sind nach eingehender vorheriger Recherche im Bill’s am Covent Garden eingekehrt. Gab Pancakes und Toast und Avocado und Kaffee und Kakao. Mit Sahne.

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Selten so einen guten Kakao getrunken. Und ich habe schon viele probiert, das könnt ihr mir glauben. Natürlich hat eine Person unserer kleinen Reisegruppe vorher einen Tisch reserviert – was gut war, da der Laden ganz schön hip ist und die entsprechende Klientel sich um die Tische gerissen hat. Wer die Reservierung mit viel Weitsicht getätigt hat? Ratet selbst…

Diesen Bill haben wir übrigens trotz intensiver Recherche nicht ausfindig machen können…komisch, oder?

Gestärkt und glücklich – gab ja was zu essen – ging es dann weiter zu Sandemanns „Free Walking Tour“, welche ebenfalls ab Covent Garten startete.

Hier bekam Malte sogar eine Sonderrolle (nein, nicht als Jesus. Ich wurde hingerichtet. Und Nina hatte augenscheinlich Spaß dabei.):

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Danach war ich müde. Sehr müde! Wir machten uns also auf, um endlich unser Hotel näher zu inspizieren und ein wenig zu ruhen. Haben wir dann auch, also geruht. „Leider“ aber nur kurz, denn dann gab es im Hotel „Cheese & Wine“ (for free!). Wer kann da schon nein sagen? Macht auch nichts, wenn man direkt danach eine Reservierung in Jamie’s Italian hat. Wieso wir das Restaurant kurz nach dem Erreichen fast wieder hätten verlassen können, erzählt euch lieber Malte.

Tja, wie erkläre ich das am Besten? Wie ihr oben richtig geraten hattet, bin ich für Reservierungen, Planungen und sonstige Orga-Themen jedweder Art zuständig – mein Steckenpferd also. Ich war felsenfest überzeugt, den Tisch für 19 Uhr reserviert zu haben. War leider falsch. Und ist erst aufgefallen, als wir uns beim Empfang gemeldet haben. Ich habe meinen Fehler dann mal lässig auf das Buchungssystem geschoben und uns so einen Tisch verschafft. Gerade noch Mal Glück gehabt also. Das Essen war übrigens seher lecker – wer in London mediterrane Küche zu akzeptablen Preisen sucht und zuhause erzählen will, dass er bei Jamie Oliver war, dem ist Jamie’s Italian sehr zu empfehlen.

Danach gab es nur einen Gedanken: schlafen! Nina ist in der Subway schon eingenickert. Ich  nicht – aber fast. Das Ergebnis: zwei junge Menschen sind Freitagsabends in einer der lebendigsten Städte Europas, schlafen um 21 Uhr tief und fest und sind dabei sehr glücklich.

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